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Bürgerbudget 2023

Bürgerbudget 2023

Einreichungen

Bis zum 15. Juli 2023 konnten alle Angermünderinnen und Angermünder ab 16 Jahren wieder Vorschläge einreichen. Diese wurden durch die Stadtverwaltung auf Machbarkeit und Kosten geprüft. Bis zum 30. November 2023 findet nun die Abstimmung statt. Hier alle Vorschläge, die zu Wahl stehen:

  1. Erweiterung des Sportplatzes in Greiffenberg mit Volleyballplatz und Tischtennisplatte
    Seit der Eröffnung des Fußballfeldes auf dem Sportplatz an der Burgstraße in Greiffenberg ist er für die Greiffenberger als auch für die Anwohner umliegender Dörfer ein zentraler Treffpunkt geworden. Er bietet vor allem Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Ort, um zusammen zu spielen und Zeit im Freien zu verbringen. Der ehemalige Volleyballplatz auf dem Sportgelände an der Burgstraße in Greiffenberg soll durch die Errichtung eines Netzes und der erforderlichen Sandfläche in der Größe 9 x 18 m wieder nutzbar gemacht werden. Ergänzt werden soll die öffentliche Sportstätte um eine Tischtennisplatte und eine überdachte Sitzgelegenheit aus Holz.
    Kosten: 10.000 Euro

  2. Trinkbrunnen am Marktplatz
    Der Trinkbrunnen soll allen BürgerInnen in Zeiten zunehmender Trockenheit und Hitze freien Zugang zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr ermöglichen.
    Kosten: ca. 10.000 Euro

  3. Anschaffung einer Kinderseilbahn für Kerkow
    Unser Spielplatz musste vor einigen Jahren erneuert werden, weil die damalige Anlage nicht mehr als sicher erschien. Die jetzige Spielturmanlage ist recht bunt, aber nicht so freundlich, wie die frühere Anlage. Wir haben deshalb das Angebot vor 3 Jahren um ein Erdtrampolin ergänzt. Auf unserem Kinderfest in Kerkow am 3.6.2023 machten Eltern und Kinder Vorschläge zur Gestaltung des Spielplatzes. Unser Spielplatz soll immer ein attraktiver Treffpunkt im Dorf bleiben. Die Eltern und Kinder schlugen vor, dass Bäume als Schattenspender, ein großer Buddelkasten, eine „Jägerhütte“ als schattiger Verweilort, eine Tischtennisplatte und eben auch die Seilbahn unseren Spielplatz weiterhin zu diesem Treffpunkt für Eltern und Kinder machen können.
    Kosten: ca. 10.000 Euro

  4. Anschaffung einer Litfaßsäule
    Die Litfaßsäule ist eines der ältesten Werbemedien. Bereits 1854 erfand der Berliner Drucker Ernst Litfaß die Anschlagsäule, auf der Plakate geklebt werden konnten. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Säulen zu einem beliebten Medium zur Ankündigung von kulturellen Events. Auch in unserer Stadt Angermünde gab es dieses Werbemedium. Um die Angermünder Bevölkerung noch besser über Veranstaltungen zu informieren, schlage ich die Anschaffung einer Litfaßsäule für unsere Stadt vor. Der geeignete Platz soll dann in einem Beteiligungsverfahren ermittelt werden.
    Kosten: ca. 10.000 Euro

  5. Sitzgruppe für Altkünkendorf
    Der Ortsbeirat Altkünkendorf möchte für sein Dorf eine überdachte Sitzgruppe anfertigen lassen, an der sich die BewohnerInnen zum Picknick, zum Klönen oder zum Ausruhen treffen können. Sie soll entweder auf der unteren Festwiese oder auf dem Spazierweg zum Wolletzsee (Kastanienallee) aufgestellt werden. Wo sie tatsächlich aufgestellt wird, wenn wir den Zuschlag erhalten, wird in der Ortsversammlung entschieden werden.
    Kosten: 3.000 Euro

  6. Sechs Bänke für Bruchhagen
    Der Ortsteil Bruchhagen möchte sechs Bänke mit Lehne im Ort aufstellen.
    Kosten: ca. 6.900 Euro

  7. AHA macht mobil – Angermünder mittendrin
    Im AHA-Projekthaus Angermünde ist seit April 2022 der Erfahrungsort DigitalPaktAlter verortet. Es ist angedacht im Rahmen dieses Projektes einen kleinen Fuhrpark von E-Bikes und E-Scootern aufzustellen, mit dem Ziel, im Sozialraum ökologisch verträglich unterwegs zu sein und auf das Kraftfahrzeug zu verzichten. Gleichzeitig steht der Fuhrpark den BürgerInnen zur Verfügung, um in der Stadt zur Beratungsangeboten oder Veranstaltungen unkompliziert zu gelangen. So verbinden wir den Einsatz der E-Bikes und E-Scooter mit entsprechenden Apps zur Überwachung der Funktionalität des Fortbewegungsmittels als auch der Anwendung verschiedener Onlinedienste, wie Google Maps oder Komoot – die Touren App. Vorstellbar ist hier der Aufbau und die Entwicklung einer kleinen Gruppe von Scouts, die dabei unterstützen, Technikverständnis, Zugang zur mobilen und digitalen Welt und deren Nutzung für die Angermünder Bevölkerung zu schaffen.
    Kosten: 10.000 Euro
  1. Ökologischer Gemüseanbau zur kostenfreien Verfügung
    Ein Gemüsebaubetrieb, der ohne Anwendung von Pestiziden in der unmittelbaren Region arbeitet, wird beauftragt Gemüse anzubauen. Dabei geht es um den Anbau von folgendem Gemüse: Salate, Tomaten, Gurken, Zucchini, Porree, rote Beete, Zwiebeln. Vielfältige Gemüsearten also, welche einen gewissen Grundbedarf abdecken. Der Ertrag wird kostenfrei an verschiedene Einrichtungen geliefert, z.B. Schulküchen, Altenheime oder auch an die „Tafel“. Somit werden die Bürger durch regionales gesundes Biogemüse versorgt, welches ihnen sonst aus Kostengründen nicht zur Verfügung steht. Lieferungszeitraum entspricht dem Erntezeitraum zwischen Mai-November.
    Kosten: 10.000 Euro

  2. Tischtennisplatte in Frauenhagen
    Im Rahmen des Bürgerbudgets werden Mittel für eine Outdoor-Tischtennisplatte inklusive Fundament/Pflaster für den Frauenhagener Spiel- und Sportplatz beantragt. Damit würde der Platz ein zusätzliches Spielobjekt erhalten, welches nunmehr auch Jugendliche und Erwachsene ansprechen würde. Ein befestigter Untergrund wird empfohlen, um so einen sicheren Halt für die Tischtennisplatte und einen sicheren Tritt für spielende Personen zu gewährleisten. Weiterhin würde dies die Pflege der Anlage erleichtern, da unter der Platte kein Rasen gemäht werden müsste
    Kosten: ca. 5.500,00 Euro

  3. Lebendige Nachbarschaften – Nutzung des Portals Nebenan.de

Eine gute Nachbarschaft ist eine lebendige Gemeinschaft, in der man sich kennt, hilft, füreinander da ist und miteinander spricht. Dafür braucht es Räume der Begegnung. Früher gab es die in jedem Ort: beim Kaufladen, beim Bäcker, in der Kneipe an der Ecke, etc. In ländlichen Gemeinden gibt es diese Orte inzwischen nicht mehr. Für den materiellen Bedarf ist gesorgt, aber der mitmenschliche Kontakt hat keinen Ort mehr. Immer noch gibt es aber den Bedarf an Austausch und Miteinander – oder mehr denn je. Wir alle haben Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnisse. Von manchem haben wir (zu) viel, von anderem zu wenig. Wir haben Dinge übrig und brauchen bestimmte Dinge, wir verfügen über Fähigkeiten, die anderen helfen und brauchen die Fähigkeiten von anderen – und, wir suchen Gemeinschaft. Wenn es solche spontanen Begegnungen heute nicht mehr gibt, müssen wir sie wieder schaffen. Dabei kann – bei aller Kritik – das Internet eine Hilfe sein. Das Nachbarschaftsportal „nebenan.de“ bietet Möglichkeiten des persönlichen Kontakts, der Begegnung und des gegenseitigen Austausches und kann helfen, dass wir wieder von Mensch zu Mensch miteinander in Kontakt kommen, uns gegenseitig unterstützen und füreinander da sein können – nicht anonym in irgendwelchen „social media“, sondern konkret mit Menschen, die mit ihrem Namen kenntlich sind, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Wie funktioniert das? Jede/r kann sich kostenfrei bei dem Portal anmelden (https://nebenan.de) und in Kontakt mit Menschen in seiner Nachbarschaft treten – und nur mit denen, wenn sie auch angemeldet sind. Dinge, Erfahrungen, Kompetenzen, Bedürfnisse, Interessen teilen und tauschen – kostenfrei und mit realen Menschen. Was braucht es? Vor allem ganz viele Menschen in Angermünde die mitmachen, sich anmelden und in Kontakt miteinander treten. Menschen und auch die Einrichtungen der Stadt, Vereine und Gewerbe. Um das Portal funktionsfähig zu machen, braucht es die Unterstützung der Stadt, die dafür Kosten von ca. 7.000 – 8.000 € aufwenden muss, worin Gebühr und Werbemaßnahmen enthalten sind, um das Angebot zu verbreitern. Insbesondere um den Anschub dieses Portals zu unterstützen, ist die Teilhabe der Stadt an dem Projekt unverzichtbar. Die Kosten könnten im Rahmen des Bürgerbudgets für die Wiederbelebung von lebendigen Gemeinschaften und den Austausch der Menschen untereinander in Angermünde und seinen 23 Ortsteilen getragen werden.
Kosten: ca. 8.000 Euro

 

Nicht im Rahmen des Generationenbudgets umsetzbare Einreichungen:

  1. Gestalteter Quellauslauf in Stolpe
    Eine Bergquelle, die seit Jahrhunderten fließt, durchläuft das Flurstück 642, Flur 1 in der Gemarkung Stolpe. Eigentümer dieses Flurstücks ist die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam. Die Idee ist, hier diese Quelle bzw. das Wasser hinter der Mauer aufzufangen, durch die Mauer in einen Hochbrunnen zu leiten. Diese Idee kam von einigen Bürgern aus Stolpe. Der Ortsbeirat hat diese Idee aufgegriffen und in mehren Anläufen versucht, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Leider kam das Projekt durch Corona zum Erliegen. Am 30. Juni 2023 kam es nun zu einer erneuten Zusammenkunft mit Vertretern der Stadt Angermünde, der Stiftung, dem Ortsbeirat und einigen Bürgern. Der Quellverlauf soll durch eine Suchschachtung gefunden, neu verrohrt, das Wasser hinter der Mauer aufgefangen und durch die Mauer in einen Stein geleitet werden. 


    Antwort der Stadtverwaltung:
    Dieser Vorschlag ist aus mehreren Gründen nicht mit dem Bürgerbudget umsetzbar. Das vorgeschlagene Projekt beinhaltet Investitionen und bauliche Maßnahmen auf einem Flurstück, das nicht im Besitz der Stadt Angermünde ist. Darüber hinaus sind die Kosten des Projektes bis zur finalen Umsetzung inklusive aller behördlicher Genehmigungen und Klärung aller rechtlicher Grundlagen aufgrund unbekannter Parameter nicht kalkulierbar. Eine Überschreitung der Kostengrenze von 10.000 Euro ist anzunehmen.

  2. Schaffung Spielplatz in der Weststadt auf Flurstück 99 mit kindgerechten Spielgeräten und Skaterbahn – Auftakt mit Kletterspinne
    Seit vielen Jahren ist der private Spielplatz der Wohnungsgenossenschaft Uckermark e.G., gelegen im Wohnhof der Gustav-Bruhn-Straße, für die vielen Kinder in der Weststadt zu klein und der einzige Spielplatz im Wohngebiet. Spielgeräte für Kinder 10+, wie ein Baskettballkorb, Fußballtore oder Kletterspinnge fehlen ganz und gar. Es gibt leider bisher keinen öffentlichen Spiel- und Skaterplatz, obwohl dies bei 1024 Einwohnern (Zahl von 2022) im Wohngebiet sein sollte. SeniorInnen und Kinder halten sich aktuelle die Waage und machen jeweils ca. 22 % aus. Das Durchschnittsalter im Gebiet liegt bei 35 Jahren. Im Wohnhof kommt es zweitweise zu untertäglichen Lärmbelästigungen für die AnwohnerInnen, es fliegen Bälle auf die Balkone oder gegen die zum Trocknen aufgehängte Wäsche. 
    Beide Interessengruppen – die der Kinder und SeniorInnen, könnten klaglos befriedigt werden, indem man den öffentlichen Spielplatz auf das Flurstück 99 in die Gustav-Bruhn-Straße verlegt. Typischer Kinderlärm kann und darf entstehen, würde dann aber niemanden mehr belästigen, da sich auf dieser Seite der Wohnblöcke Fenster von Küchen und Bäder befinden und der Abstand zu den Häusern größer wäre. Der Bau einer Skaterbahn ist seitens der Stadt schon länger im Gespräch, der Standort Gustav-Bruhn-Straße wäre ideal. Spielgeräte für die älteren Kinder sind wichtig seidem die installierten Spielgeräte hinter der Gustav-Bruhnschule ausschließlich für Schulkinder nutzbar sind, indem sie eingezäunt wurden und nur innerhalb der Schulzeit zur Verfügung stehen. Samit hat die Stadt Angermünde bis heute keinen Spielplatz in Angermünde Weststadt, obwohl hier die meisten Kinder leben und auch Schulkinder mit hren Hortnerinnen den kleinen Anwohnerspielplatz „stürmen“! Die Wohnungsgenossenschaft würde ihren Spielplatz für die Stadt kostenneutral umsetzen. Damit kann das Bürgerbudget für die Herrichtung des Geländes und für die Anschaffung neuer Spielgeräte, als Auftakt eine Kletterspinnge, ausgegeben werden.

    Antwort der Stadtverwaltung: Die Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes auf einer bisher ungenutzten, brachliegenden Fläche überschreitet die Kostengrenze von 10.000 Euro. 

  3. Erstellung Verkehrskonzeptes für mehr Sicherheit für Radfahrende
    Endlich ein Verkehrssicherheitskonzept, damit es möglich ist, mit dem Fahrrad durch Angermünde zu fahren.

    Antwort der Stadtverwaltung: Der Vorschlag zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes für mehr Sicherheit für Radfahrende ist nicht umsetzbar, da die Stadt Angermünde bereits qualifizierte Konzepte (Radwegekonzept, Verkehrskonzept für die Altstadt) erstellt hat bzw. gerade erstellt. Im Zuge der Erstellung der Konzepte gab es verschiedene Formate der Bürgerbeteiligung, so dass auch die Hinweise der Bürgerinnen und Bürger eingeflossen sind. Diese Konzepte bilden die Grundlage für Maßnahmen u.a. mit dem Ziel der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Das aktuelle Radwegekonzept finden Sie auf der Webseite der Stadt Angermünde unter https://www.angermuende.de/bauen/radwegekonzept/. Das Verkehrskonzept soll Ende des Jahres fertiggestellt werden.

  4. Kneippbecken für Arme und Beine im Friedenspark für alle

    Antwort der Stadtverwaltung:
    Die Errichtung eines Kneippbeckens für Arme und Beine im Friedenspark Angermünder überschreitet die Budgetgrenze von 10.000 Euro. Darüber hinaus soll der Friedenspark zukünftig umgestaltet werden. Dazu wird zur Zeit eine Entwurfsplanung erstellt. 

Ergebnisse der Abstimmung

VorschlagStimmenKostenErgebnisUmsetzungsstand
Erweiterung des Sportplatzes in Greiffenberg116410.000 Eurofinanzierbar
noch nicht umgesetzt
Tischtennisplatte in Frauenhagen10755.500 Eurofinanzierbar
ist bestellt
Anschaffung einer Kinderseilbahn für Kerkow99510.000 Eurofinanzierbar
ist bestellt
Sitzgruppe für Altkünkendorf4673.000 Eurofinanzierbar
umgesetzt
Trinkbrunnen am Marktplatz22310.000 EuroFinanzierung aus Restmitteln wird 2024 geprüft -
Ökologischer Gemüseanbau zur kostenfreien Verfügung21110.000 Euro
Budget aufgebraucht-
Sechs Bänke für Bruchhagen1086.900 EuroBudget aufgebraucht
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AHA macht mobil – Angermünder mittendrin9110.000 Euro
Budget aufgebraucht
-
Anschaffung einer Litfaßsäule7110.000 EuroBudget aufgebraucht
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Lebendige Nachbarschaften – Nutzung des Portals Nebenan.de688.000 EuroBudget aufgebraucht
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