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Bauarbeiten zum Neubau an der Gustav-Bruhn-Schule gestartet

Bauarbeiten zum Neubau an der Gustav-Bruhn-Schule gestartet

Schüler hinterlegen Zeitkapsel

Angermünde, den 14. März 2024

Die Stadt Angermünde gibt bekannt, dass die Bauarbeiten für den Schulergänzungsbau an der Gustav-Bruhn-Schule in der Rudolf-Harbig-Straße bereits im Januar erfolgreich gestartet sind. Mit diesem Neubau in Modulbauweise erhält die größte Grundschule der Uckermark zusätzliche Räume für Schule und Hortbetreuung.

„Der Beginn der Bauarbeiten für den Schulergänzungsbau an der Gustav-Bruhn-Schule markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Stadt Angermünde.“, so Bürgermeister Frederik Bewer. „Als Bürgermeister bin ich stolz darauf, dass unsere Stadt als Bauträger dieses ambitionierte Projekt umsetzt, das die Schullandschaft unserer Stadt nachhaltig prägen und den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler sowie Lehrenden gerecht werden wird.“

Am 14. März 2024 wurde um 11.30 Uhr zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Bürgermeister Frederik Bewer, Vertretern der Stadtverwaltung und Schule sowie weiteren Gästen eine Zeitkapsel im Fundament des zukünftigen Schulergänzungsbaus hinterlegt. „Die ganze Schule hat ihren Beitrag geleistet.“, berichtet Schulleiterin Cornelia Genth. „Alle Klassen haben einen Steckbrief zusammengestellt. Auch eine Vorstellung unserer Schule und ein Datenträger mit Fotos und Videos wird in der Zeitkapsel hinterlegt.“ Was sich alles in der Kapsel befindet, wird demnächst auf der Schulwebseite veröffentlicht.

Das Planungsbüro Dörner+ Partner GmbH aus Eberwalde hat die Verantwortung für die konzeptionelle Ausarbeitung des dreigeschossigen Gebäudes übernommen. Der Neubau, der direkt neben dem bestehenden Schulgebäude entstehen wird, ist kompakt und flächensparend konzipiert. Das Raumprogramm wurde durch die Gustav-Bruhn-Schule mitgestaltet, wobei ein allgemeiner Standard für Grundschul- und Hort-Bauten im Fokus stand.

Die Stadt Angermünde setzte sich intensiv mit verschiedenen Aspekten auseinander, darunter die Flexibilität der Nutzung, kindgerechte Konzeption und Einrichtung, Erfahrungen aus dem Betrieb und Unterhalt, wirtschaftliche und nachhaltige Erstellung des Gebäudes sowie die Ermöglichung eines wirtschaftlichen Betriebs.

Der Schulergänzungsbau umfasst insgesamt sechs großzügige Klassen- bzw. Gruppenräume, die im Durchschnitt von jeweils 17 Kindern während der Hortbetreuung und 24 Kindern während des– Schulbetriebs genutzt werden können. Für maximale Flexibilität können jeweils zwei Gruppenräume durch Faltwände miteinander verbunden werden, um einen großen Raum für Bewegung oder Veranstaltungen zu schaffen. Die Räume sind durch zweiflügelige Türen erschlossen, wobei der zweite Flügel vollverglast ist, um Sichtbezüge zwischen Räumen und Spielfluren zu schaffen.

Garderobenbereiche, sechs kleinere Spiel- bzw. Pädagogik-Räume die auch als Gesprächsräume für Eltern dienen ergänzen das Raumkonzept. Im Erdgeschoss wird zudem eine Kinderküche bzw. Cafeteria eingerichtet. Barrierefreiheit wird durch einen Fahrstuhl und ein behindertengerechtes WC gewährleistet. Jedem Geschoss sind separate Sanitärräume mit WC und Waschmöglichkeiten zugeordnet. Diese sind vom zentralen Flur aus zu erschließen. Der Erste Hilfe-Raum mit Waschbecken und ein Duschbad befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss.

Die Gesamtabmessungen des Gebäudes betragen 25,26m x 23,26m, und die Nutzfläche beläuft sich auf rund 1500m² einschließlich aller Nebenräume. Die Bauausführung erfolgt durch das Unternehmen Kleusberg GmbH & Co. KG aus Hamburg. Die Gesamtbaukosten belaufen sich derzeit auf 8,35 Mio. €, wovon 3,512 Mio. € durch Fördermittel des Landes Brandenburg aus der Städtebauförderung gedeckt werden. Eigenmittel in Höhe von 4,838 Mio. € tragen zusätzlich zur Finanzierung bei.

Der Baubeginn erfolgte am 10. Januar 2024, die Module sollen bis Mitte April 2024 aufgestellt werden. Anschließend erfolgen Ausbau, Außengestaltung und Inneneinrichtung, mit dem Ziel der Gesamtfertigstellung im 2. Quartal 2025.

Während den Bauarbeiten wird es zu Beeinträchtigungen am Schulgelände kommen. Unter anderem wird ein Teil der Rudolf- Harbig-Straße gesperrt werden müssen.

Die Stadt Angermünde freut sich auf die Realisierung dieses wegweisenden Projekts, das einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung des Bildungsstandorts Angermünde darstellt.

Skizze des zukünftigen Schulgebäudes
Schulleiterin Cornelia Genth und Bürgermeister Frederik Bewer begrüßen die Gäste zur feierlichen Verlegung der Zeitkapsel
Zusammen mit Schülersprechern aus der 6. Klasse wird die Zeitkapsel im Fundament hinterlegt.