Weiterentwicklung des Schulstandortes Puschkinschule
Weiterentwicklung des Schulstandortes Puschkinschule
Energetische Sanierung, Barrierefreiheit und weitere Maßnahmen
Die Stadt Angermünde hat das Ziel, den bestehenden Schulstandort Puschkinschule zu einem zukunftsfähigen und generationsübergreifenden Bildungsstandort weiterzuentwickeln.
Im Mittelpunkt stehen die Anpassung und Erweiterung der vorhandenen Räumlichkeiten, die Verbesserung der funktionalen Abläufe sowie die energetische Sanierung und Herstellung der Barrierefreiheit des Schulgebäudes.
Die Weiterentwicklung des Standortes soll den Anforderungen von Schule, Hort und Schulsozialarbeit gerecht werden und gleichzeitig Perspektiven für eine langfristige kommunale und gemeinwesenorientierte Nutzung schaffen.
Grundsatzbeschluss
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Angermünde hat am 10. Juni 2026 einstimmig den Grundsatzbeschluss zur Weiterentwicklung der Puschkinschule gefasst.
Mit dem Beschluss wurde die Verwaltung beauftragt,
- auf Grundlage der bestehenden Bedarfe ein Gesamtkonzept zur baulichen Erweiterung und funktionalen Weiterentwicklung des Schulstandortes zu erarbeiten,
- die Finanzierung des Vorhabens darzustellen und
- die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.
Der Grundsatzbeschluss bildet damit die Grundlage für die weitere Planung des Projektes, welche nun umgesetzt wird.
Ziele und geplante Maßnahmen
Erweiterung der Raumkapazitäten
Zur Sicherstellung eines modernen und bedarfsgerechten Schulbetriebs wird geprüft, wie die Raumkapazitäten des Schulgebäudes erweitert werden können.
Dabei ist insbesondere die Ergänzung um zusätzliche Klassenräume einschließlich der erforderlichen Sanitäranlagen vorgesehen. Die Planung orientiert sich an den Vorgaben des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS).
Auch die Anforderungen der Hortbetreuung und Schulsozialarbeit werden in die Planung einbezogen.
Barrierefreiheit
Das Schulgebäude soll künftig vollständig barrierefrei zugänglich und nutzbar sein.
Hierzu gehören insbesondere die Beseitigung bestehender baulicher Barrieren sowie die Prüfung und Umsetzung eines Aufzugs, durch den alle Bereiche des Gebäudes einschließlich des Hortes erreichbar werden.
Energetische Sanierung
Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die energetische Sanierung des Schulgebäudes. Ziel ist es, den Gebäudebestand zeitgemäß weiterzuentwickeln und die Voraussetzungen für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Betrieb zu verbessern.
Verbindung von Schule und Hort
Im Rahmen der weiteren Planung wird außerdem geprüft, ob eine bauliche Verbindung zwischen Schul- und Hortgebäude hergestellt werden kann.
Aktueller Stand
Konzeptentwicklung
Die Stadt Angermünde arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Architekturbüro 3PO sowie den Akteuren aus Schule und Hort an der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes.
Dabei werden die baulichen, funktionalen und nutzungsbezogenen Anforderungen an den Standort zusammengeführt. Ziel ist ein Gesamtkonzept, das die aktuellen Bedarfe berücksichtigt und gleichzeitig eine langfristige Entwicklung des Standortes ermöglicht.
Die Ergebnisse der Konzeptentwicklung werden der Stadtverordnetenversammlung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
Finanzierung
Die Umsetzung des Projektes soll im Wesentlichen über Städtebauförderungsmittel des Programms „Lebendige Zentren“ (LZ) finanziert werden.
Langfristige Perspektive
Die Weiterentwicklung der Puschkinschule entspricht den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes INSEK Angermünde 2040 von 2019.
Der Standort soll neben seiner schulischen Funktion auch den Anforderungen der Hortbetreuung, der Schulsozialarbeit und weiterer gemeinwesenorientierter Nutzungen gerecht werden.
Perspektivisch steht die Entwicklung im Zusammenhang mit dem geplanten „Urbanen Gartenquartier“ und dem damit verbundenen möglichen Neubau einer Puschkinschule. Die Weiterentwicklung des heutigen Standortes schafft zugleich eine langfristige Perspektive für eine kommunale und öffentliche Nachnutzung.
Die Vision eines generationsübergreifenden Bildungsstandortes soll den Standort auch künftig für unterschiedliche Altersgruppen, Bildungsangebote und gemeinwesenorientierte Nutzungen öffnen.

