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Finissage zur Sonderausstellung im Museum Angermünde: „80 Jahre Kriegsende – Befreiung und Neubeginn“

Finissage der Sonderausstellung „80 Jahre Kriegsende – Befreiung und Neubeginn“

19. und 20. Juli 2025 im Museum Angermünde

Angermünde, den 18. Juli 2025

Am kommenden Wochenende endet im Museum Angermünde die Sonderausstellung „80 Jahre Kriegsende – Befreiung und Neubeginn“, die seit dem 13. April 2025 zu sehen ist. Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus durch alliierte Truppen lädt die Initiativgruppe „27. April 1945“ am Samstag, dem 19. Juli, und Sonntag, dem 20. Juli 2025, jeweils von 13 bis 16 Uhr zur Finissage ein.

Die Ausstellung thematisiert das Kriegsende in Angermünde und der Region und beleuchtet die Zeit von 1933 bis 1947. Im Mittelpunkt steht unter anderem die kampflose Übergabe Angermündes an die Rote Armee am 27. April 1945 – ein außergewöhnliches Ereignis, das durch den mutigen Einsatz von Otto Miers, Bäckermeister, und Walter Curt Nölte, Juwelier und 1935 abgesetzter Kreisbrandmeister, möglich wurde. Die beiden Männer gingen der Roten Armee mit einer weißen Fahne entgegen und boten die Kapitulation der Stadt an, wodurch Angermünde im Gegensatz zu vielen umliegenden Orten ohne Kampfhandlungen besetzt wurde.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Teile: eine überarbeitete Version der Präsentation zum 70. Jahrestag der Befreiung unter Leitung von Margret Sperling in Zusammenarbeit mit Steffen Tuchscherer, einen Abschnitt zur „Aktion Weiße Fahne“ mit Zeitzeugenaussagen, Dokumenten und einem Skulpturenentwurf von Joachim Karbe, sowie einen umfangreichen Quellenteil mit Archivmaterialien aus dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Stadtarchiv Angermünde, die den schwierigen Neuanfang in den Jahren 1945 bis 1947 dokumentieren.

Zur Finissage haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, mit den Ausstellungsmacher*innen ins Gespräch zu kommen. Margret und Gundolf Sperling sowie der Bildhauer Joachim Karbe werden an beiden Tagen persönlich anwesend sein und stehen in der Zeit von 13 bis 16 Uhr für Gespräche, Fragen und Führungen zur Verfügung. Führungen werden je nach Besucheraufkommen individuell oder in Gruppen angeboten.

Die Finissage bildet den feierlichen Abschluss einer Ausstellung, die ein bedeutendes Kapitel der Stadtgeschichte eindrucksvoll dokumentiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die letzte Gelegenheit zum Besuch dieser besonderen Schau zu nutzen.