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Hartgesteinsymposium

„Glaziale Brandenburg“

Internationales Hartgestein-Symposium in Angermünde

01. September bis 01. Oktober 2020 am Franziskanerkloster Angermünde

Eröffnung: 2. September 2020, 16 Uhr

Finissage: 30. September 2020, 17 Uhr

 
 

2008 fand das letzte der acht internationalen Hartgestein-Symposien in Angermünde statt. In diesem Jahr ist es wieder soweit: Mit der „Glaziale-Brandenburg“ werden ab dem 02. September 2020 sieben international tätige Künstler vier Wochen lang große Findlinge bearbeiten und vor den Augen der Öffentlichkeit Skulpturen schaffen. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt – von Costa Rica über Italien und Deutschland bis Holland.

Geleitet wird das Symposium von Jörg Steinert der seit 25 Jahren mit Findlingen arbeitet und so internationale Aufmerksamkeit für diese besonderen regionalen Steine erregt hat. Er ist verantwortlich für die organisatorischen, technischen und künstlerischen Voraussetzungen des Symposiums. Durchgeführt und finanziert wird es durch die Stadt Angermünde. Auch Spenden und Fördermittel unterstützen bei der Umsetzung dieses Vorhabens. 

Seit 1991 fanden in Angermünde acht internationale Hartgestein-Symposien statt, das letzte im Jahr 2008 auf dem Vorplatz der Alten Mälzerei. Die Ergebnisse dieser Symposien finden sich heute an vielen Stellen im Stadtgebiet Angermündes wieder, insbesondere an der Mündeseepromenade. Hier laden mehrere große Skulpturen zu einer ganz besonderen Ausstellung ein. Beim Durchwandern der Freiluftgalerie wird selbst der nicht künstlerisch vorgebildete Betrachter sofort das Wechselspiel zwischen Landschaft und Skulpturen empfinden.

In diesem Jahr wird das Symposium auf dem Vorplatz des Franziskanerklosters Angermünde stattfinden, wo hoffentlich Interessierte diese einzigartige Open-Air-Aktion miterleben können. Vom 02. September  bis zum 01. Oktober haben Gäste die Möglichkeit, den Künstlern bei der Arbeit zuzuschauen und mit dem ein oder anderen ins Gespräch zu kommen.

Aktuelles

Finissage am 30. September 2020, 17 Uhr 
Klosterplatz Angermünde

Die Glaziale Brandenburg schließt ihre Pforten. Vier Wochen lang meißelten, flexten, hämmerten und polierten 7 Bildhauer an riesigen Steinskulpturen in Angermünde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie die Finissage am Mittwoch eindrucksvoll unter Beweis stellen wird. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Im Beisein der Öffentlichkeit werden die Skulpturen enthüllt. In gemütlicher Atmosphäre bei Burger und Getränken kann man mit den Künstlern ins Gespräch kommen und sich über ihre Skulpturen austauschen.

September 2020

Die Eröffnungsveranstaltung zur „Glaziale Brandenburg“ findet am 2. September 2020 um 16 Uhr auf dem Vorplatz des Franziskanerklosters Angermünde statt, zu der Bürgermeister Frederik Bewer und die Organisatoren alle Interessierten recht herzlich einladen.

August 2020

Die offizielle Webseite zum Symposium geht online: www.glaziale-brandenburg.de

März 2020

Hinweisstein vor dem Rathaus aufgestellt

Am 11. März 2020 wurde vor dem Rathaus Angermünde ein von Jörg Steinert bearbeiteter Stein mit der Aufschrift „Glaziale“ zusammen mit Bürgermeister Frederik Bewer und Gästen aufgestellt. Er soll auf diese außergewöhnliche und besondere Kunst-Aktion im September hinweisen und Passanten neugierig machen. Jörg Steinert beschreibt ihn als Ausrufezeichen und Fragezeichen: Er soll zum einen Markieren, dass das Symposium „Glaziale Brandenburg“ stattfindet und mit diesem behauenen Findling der Anfang gemacht wurde. Zum anderen soll er Fragen aufwerfen und so das Interesse bei der Bevölkerung und bei Gästen wecken. 

Angermünde – die „Glaziale Brandenburg“ reiht sich ein

Seit 1991 fanden in Angermünde acht internationale Hartgestein-Symposien statt, das letzte im Jahr 2008 auf dem Vorplatz der Alten Mälzerei. Die Ergebnisse dieser Symposien finden sich heute an vielen Stellen im Stadtgebiet Angermündes wieder, insbesondere an der Mündeseepromenade. Hier laden mehrere große Skulpturen zu einer ganz besonderen Ausstellung ein. Beim Durchwandern der Freiluftgalerie wird selbst der nicht künstlerisch vorgebildete Betrachter sofort das Wechselspiel zwischen Landschaft und Skulpturen empfinden.

In diesem Jahr wird das Symposium auf dem Vorplatz des Franziskanerklosters Angermünde stattfinden, wo Interessierte diese einzigartige Open-Air-Aktion miterleben können. Vom 2. September bis zum 1. Oktober haben Gäste die Möglichkeit, das große temporäre Atelier mit seiner schweren Technik von Kränen bis zum Trennschleifer zu besuchen, den Künstlern bei ihrer spannenden und auch körperlich anstrengenden Arbeit zuzuschauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Künstler des diesjährigen Hartgestein-Symposiums

Das Symposium wurde über den Berufsverband Bildender Künstler sowie über die international agierende Vereinigung „Sculpture Network“ national und international ausgeschrieben. Bedingungen für die Teilnahme waren Erfahrungen mit großformatigem Hartgestein und die Fähigkeit, diesen bearbeiten und bewältigen zu können. Jörg Steinert besuchte alle Teilnehmer in ihren Ateliers und beurteilte ihre Erfahrungen und ihren Umgang mit diesen speziellen Steinen.

Nun konnten sieben Künstler für das Hartgestein-Symposium „Glaziale Brandenburg“ in Angermünde gewonnen werden: Thomas Reifferscheid, Ton Kalle, Nino Grasso, Pierluigi Portale, Chris Perterson, Karin van Ommeren und Jörg Steinert. 

Thomas Reifferscheid

Ton Kalle

Nino Grasso

Pierluigi Portale

Chris Peterson

Karin van Ommeren

Jörg Steinert

Titel „Glaziale-Brandenburg“

Das Symposium mit dem Titel „Glaziale Brandenburg“ weist auf ein Norddeutsches Phänomen hin – den „Findling“. Dabei handelt es sich um Steine, die während der letzten Eiszeit vor gut 10.000 Jahren aus dem skandinavischen Raum mit dem Eis nach Brandenburg transportiert wurden.

Dabei bestehen diese eiszeitlichen Geschiebe nicht, wie oftmals angenommen, immer aus Granit. Sie können aus verschiedenen Materialien sein, zum Beispiel Porphyr, Gneis, Diabas oder sogar aus Kalkstein, der oft von der Insel Gotland kommt.

Interessant sind die zwei Leben der Steine: einmal das Skandinavische und einmal das Norddeutsche. Die Findlinge zeigen durch ihr Material an, aus welcher Region in Skandinavien sie ursprünglich kommen. Das kann Schweden, Dänemark oder Norwegen sein. Sie sind sozusagen international.

Findlingsskulptur hat noch keine lange Tradition in der Bildhauerkunst. Diese Kunstrichtung hat sich erst in den letzten 20 Jahren entwickelt und das sogar international. So holen zum Beispiel Holländische Bildhauer Steine aus Brandenburg.

Das Angermünder Hartgestein-Symposium ist bundesweit etwas Einmaliges, dass nicht nur in Kunstkreisen Interesse weckt. Auch für die Wissenschaft sind die großen Steine interessant, so dass sie sich oft gern bereiterklären, die Herkunft der Steine zu bestimmen.

Kontakt:

Bildhauer Jörg Steinert
E-Mail: steinertskulptur@googlemail.com
Telefon: 0173 9852499


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