Erste Angermünder Kinderschutzwoche durchgeführt – gemeinsam für starke Kinder
Erste Angermünder Kinderschutzwoche – gemeinsam für starke Kinder
Aktionswoche mit großem Kinderfest beendet
Angermünde, den 01. Oktober 2026
Vom 14. bis 20. September 2026 fand in Angermünde erstmals eine Kinderschutzwoche statt. Eine Woche lang rückten Kinderrechte, Kinderschutz und die Frage, wie Kinder und Jugendliche in unserer Stadt gestärkt und geschützt werden können, in den Mittelpunkt.
Entstanden ist die Idee im Rahmen des Programms Kinderfreundliche Kommune. Gemeinsam mit der dafür ins Leben gerufenen Steuerungsgruppe wurde vor rund einem Jahr überlegt, welche Themen für Kinder und Jugendliche in Angermünde besonders wichtig sind. Schnell wurde deutlich: Kinderschutz soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Aus der ursprünglichen Idee eines einzelnen Kinderschutztages entwickelte sich schließlich eine ganze Aktionswoche.
Eine Woche voller unterschiedlicher Perspektiven
Zum Auftakt wurde die Kinderschutzwoche am 14. September im Ratssaal eröffnet. Neben einem Grußwort der Bürgermeisterin Ute Ehrhardt gab die Kinderschutzkoordinatorin des Landkreises, Alke Stock, einen fachlichen Impuls zur Bedeutung von Kinderschutz.
In den darauffolgenden Tagen fanden verschiedene Workshops und Veranstaltungen für Fachkräfte, Eltern und Interessierte statt. Themenschwerpunkte waren der Umgang mit Medien, die Stärkung von Eltern, rechtliche Grundlagen zum Kinderschutz und die Sexualentwicklung. Dabei ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch Unsicherheiten abzubauen, Handlungssicherheit zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Innerhalb der Stadtverwaltung war Kinderschutz ebenso Thema: In internen Workshops setzten sich die Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen mit den Grundlagen des Kinderschutzes auseinander.
Auch zahlreiche Einrichtungen und eine Grundschule beteiligten sich mit eigenen Ideen. In Kitas wurden Kinderrechte beispielsweise spielerisch vermittelt, Gefühle thematisiert und Kinder darin bestärkt, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen, mutig zu sein und mitzubestimmen. So wurde Kinderschutz dort sichtbar, wo er im Alltag beginnt: bei den Kindern selbst. Die Tanzschule XTina Dance and Move beteiligte sich mit einem Tanzworkshop für Kinder und Jugendliche zum Thema: „Mein Körper spricht“. Die Stadtbibliothek legte Bücher zum Thema aus, die man sich auch nach der Kinderschutzwoche ausleihen und sogar erwerben kann.
Gemeinsam auf dem Marktplatz
Den Abschluss bildete am 20. September 2026 der große Aktionstag zum Weltkindertag auf dem Angermünder Marktplatz. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Träger und weitere Akteurinnen und Akteure gestalteten den Tag gemeinsam.
An den verschiedenen Ständen konnten Kinder und Familien Kinderrechte auf ganz unterschiedliche Weise entdecken und erleben. Mitmachangebote, Informationen, Gespräche und ein gemeinsames Bühnenprogramm machten deutlich, wie vielfältig Kinderschutz und Kinderrechte sind.
Besonders sichtbar wurde dabei ein Gedanke, der die gesamte Woche begleitet hat: Kinderschutz kann niemand allein.
Er gelingt dort, wo Familien, Fachkräfte, Einrichtungen, Verwaltung, Politik, Vereine und viele weitere Menschen gemeinsam hinschauen und Verantwortung übernehmen.
Ein großes Dankeschön
Die erste Angermünder Kinderschutzwoche wäre ohne die Unterstützung und das Engagement zahlreicher Beteiligter nicht möglich gewesen.
Die Stadt Angermünde bedankt sich deshalb herzlich bei allen Einrichtungen, Schulen, Fachkräften, Vereinen, Trägern, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie allen weiteren Engagierten, die Workshops angeboten, Aktionen entwickelt, informiert, organisiert, unterstützt oder auf andere Weise zum Gelingen der Woche beigetragen haben.
Ebenso gilt ein Dank allen Kindern, Jugendlichen, Eltern und Besucherinnen und Besuchern, die die Angebote angenommen und die Woche mit Leben gefüllt haben.
Die erste Kinderschutzwoche hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn viele Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen: Kinder zu stärken, ihre Rechte sichtbar zu machen und gemeinsam für ihren Schutz einzustehen.

