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Bundesweiter Warntag 2026

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Warnsysteme testen, Bevölkerung informieren und für den Ernstfall sensibilisieren

Montag, 07. September 2026

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der diesjährige Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen testen an diesem Tag gemeinsam die Warnsysteme in Deutschland. Auch in Angermünde werden die Warnsysteme getestet. 

Der Bundesweite Warntag dient dazu, die technischen Abläufe und das Zusammenspiel der verschiedenen Warnsysteme zu erproben. Gleichzeitig soll die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Warnung vertraut gemacht werden. Denn wer weiß, wie eine Warnung aussieht und über welche Wege sie verbreitet werden kann, kann im Ernstfall schneller und angemessen reagieren.

Was passiert am Bundesweiten Warntag?

Um 11:00 Uhr wird durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst.

Die Warnmeldung wird an verschiedene Warnmultiplikatoren weitergegeben und kann anschließend über unterschiedliche Warnkanäle empfangen werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Cell Broadcast und Warn-Apps auf Smartphones
  • Radio
  • Fernsehen
  • digitale Stadtinformationstafeln
  • Internetseiten und soziale Medien
  • Sirenen und Lautsprecherwagen in teilnehmenden Kommunen 

Die einzelnen Warnkanäle können zeitversetzt auslösen. Welche örtlichen Warnmittel eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen Kommune und der Verfügbarkeit der Warnsysteme ab. Die Teilnahme am Bundesweiten Warntag ist für Kommunen freiwillig.

In Angermünde werden die Sirenen folgender Standorte der Feuerwehr Angermünde am Warntag teilnehnen: Angermünde (Löschzug I), Gellmersdorf, Herzsprung und Greiffenberg.

Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die entsprechenden Warnkanäle und Endgeräte.

Keine Gefahr – es handelt sich um eine Probewarnung

Für die Bevölkerung besteht am Bundesweiten Warntag keine Gefahr und kein Handlungsbedarf. Die Warnmeldung dient ausschließlich dazu, die Warnsysteme zu testen und mögliche Schwachstellen zu erkennen.

Insbesondere laute Warnsignale wie Sirenen oder Lautsprecherdurchsagen können bei Kindern, älteren Menschen oder Menschen mit belastenden Erfahrungen Ängste oder Erinnerungen auslösen. Auch Tiere können auf ungewohnte, plötzliche Geräusche empfindlich reagieren. Es kann daher sinnvoll sein, betroffene Angehörige oder Nachbarn vorab über den Warntag zu informieren.

Warum ist der Bundesweite Warntag wichtig?

Der Warntag verfolgt zwei wesentliche Ziele:

1. Warnsysteme auf die Probe stellen
Die technischen und organisatorischen Abläufe werden vom Versand einer Warnmeldung bis zu ihrer Übermittlung an die verschiedenen Endgeräte getestet. So können mögliche Schwachstellen erkannt und anschließend verbessert werden.

2. Die Bevölkerung informieren
Der Warntag bietet die Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen. Im Ernstfall können Warnungen beispielsweise über mehrere Kanäle gleichzeitig verbreitet werden.

Gut vorbereitet: Warnmöglichkeiten kennen

Der Bundesweite Warntag ist eine gute Gelegenheit, sich mit den Warnmöglichkeiten in Deutschland zu beschäftigen. Das BBK informiert ausführlich darüber, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird und welche Warnkanäle zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag und zur Warnung der Bevölkerung finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).