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Ausstellung zur Geschichte Stolpes im Museum Angermünde eröffnet

Rund 70 Gäste bei Ausstellungseröffnung im Museum Angermünde

„Stolpe an der Oder – Kleines Dorf, große Geschichte“ erzählt 775 Jahre Ortsgeschichte

Angermünde, den 27. Oktober 2026

Rund 70 Gäste, darunter zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Stolpe, kamen am 15. Oktober zur Eröffnung der Sonderausstellung „Stolpe an der Oder – Kleines Dorf, große Geschichte. Leben im Schatten einer gigantischen Turmburg“ ins Museum Angermünde. Die Ausstellung beleuchtet 775 Jahre Geschichte des heutigen Angermünder Ortsteils und präsentiert historische Zeugnisse, die teilweise lange nicht öffentlich zu sehen waren.

Stolpe ist schon seit Jahrhunderten über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Stolper Turm, der sogenannte „Grützpott“. Die monumentale Turmburg prägt bis heute das Ortsbild und gibt zugleich Rätsel auf. Eine historische Turmplastik aus Zinn, die der Berliner Goldschmied Paul Felge 1885 anfertigte, gehört zu den besonderen Exponaten der Ausstellung.

Der kommissarische Museumsleiter Steve Schmidt begrüßte die Gäste zur Eröffnung und würdigte die Arbeit der Kuratoren Anja Freyhoff und Dr. Ralf Hegel sowie des Museumsteams. Ein weiteres herausragendes Ausstellungsstück ist die handgefertigte Fahne des Stolper Bürgergesangvereins von 1909. Sie wurde eigens für die Ausstellung von der Restauratorin Gunda Oelmann restauriert.

Die Ausstellung führt von den frühesten Siedlungsspuren über die mittelalterliche Bedeutung Stolpes als Zentrum der „Terra Stolpensis“ bis in die Gegenwart. Audioinhalte mit historischen Informationen, Geschichten, Sagen und Liedern sowie kurze Filme ergänzen die Exponate und machen die Ortsgeschichte auch für jüngere Besucherinnen und Besucher anschaulich.

In der unteren Etage des Museums ist außerdem die Ausstellung „Stolpe einst und jetzt – unser Dorf im Wandel“ zu sehen. Sie entstand anlässlich des 775-jährigen Dorfjubiläums und richtet den Blick auf die Menschen und das Leben vor Ort. Fotografien, Erinnerungen und persönliche Geschichten zeigen Stolpe aus der Perspektive seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Beide Ausstellungen verbinden historische Zeugnisse mit persönlichen Erinnerungen und laden dazu ein, Stolpe und seine Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen.

Die Ausstellungen sind noch bis zum 3. Januar 2027 im Museum Angermünde zu sehen.

Museum Angermünde
Hoher Steinweg 17/18
16278 Angermünde

Weitere Informationen: www.museumangermuende.de