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Positive Re-Zertifizierung: Angermünde bleibt staatlich anerkannter Erholungsort

Positive Re-Zertifizierung: Angermünde bleibt staatlich anerkannter Erholungsort

Wirtschaftsministerin Klement übergibt Anerkennungsschreiben

Angermünde, den 15. Juli 2026

Mit der feierlichen Übergabe des Anerkennungsschreibens durch Brandenburgs Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, Martina Klement, wurde am Mittwoch im Bürgergarten am Haus Uckermark die Re-Zertifizierung Angermündes als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ offiziell besiegelt. Damit erfüllen die Stadt sowie die Ortsteile Altkünkendorf und Wolletz auch weiterhin die Anforderungen des Brandenburgischen Kurortegesetzes.

Anerkennung als gemeinsamer Erfolg

In ihrer Ansprache betonte Bürgermeisterin Ute Ehrhardt die Bedeutung der erneuten Anerkennung für die gesamte Stadt: „Wir sind stolz, den Titel als staatlich anerkannter Erholungsort weiterhin tragen zu dürfen. Diese Auszeichnung ist das Ergebnis vieler engagierter Menschen – der Mitarbeitenden der Verwaltung, der Unternehmerinnen und Unternehmer, der Touristikerinnen und Touristiker, der Vereine sowie der Bürgerinnen und Bürger. Sie alle haben dazu beigetragen, dass unsere Stadt den Titel weiterhin führen darf.“

Gleichzeitig unterstrich sie die Verantwortung, die mit der Auszeichnung verbunden ist: „Diese Anerkennung ist kein Abschluss, sondern ein Ansporn. Wir müssen unsere Natur weiterhin schützen und pflegen, nachhaltigen Tourismus fördern, die Qualität unserer Angebote stetig weiterentwickeln und unseren Gästen wie auch den Einwohnerinnen und Einwohnern ein Umfeld bieten, das Erholung, Begegnung und Inspiration ermöglicht.“

Tourismus stärkt die Lebensqualität

In seinem Redebeitrag blickte Roy Weiss, Vorsitzender des Tourismusvereins Angermünde e. V., Hotelier und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, auf die Entwicklung Angermündes als Gastgeberstadt zurück. Er erinnerte an bedeutende touristische Ziele der Region wie die Blumberger Mühle, die Burgruine und Erdholländermühle in Greiffenberg, den Wolletzsee sowie den Stolper Turm und hob hervor, dass sich der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Brandenburg und die Uckermark entwickelt habe.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Weiss. „Die Quintessenz eines staatlich anerkannten Erholungsortes ist die Steigerung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger. Ob Radwege, Kulturangebote, eine lebendige Innenstadt oder neue Einkaufsmöglichkeiten – all diese Ankerpunkte kommen Gästen ebenso wie den Menschen vor Ort zugute.“

Positive Entwicklung bestätigt

Ministerin Martina Klement, die erstmals dienstlich in Angermünde zu Gast war, würdigte die Entwicklung der Stadt und übergab das Anerkennungsschreiben. Sie erläuterte die Bewertung des Landesfachbeirates für Kur- und Erholungsorte, der insbesondere das ausgewogene Verhältnis von historischem Stadtkern und naturnahen Erholungsräumen hervorhob. Auch die Lage zwischen dem Nationalpark Unteres Odertal und dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sowie der fast komplett saniert historische Stadtkern seien Besonderheiten der Stadt.

Positiv bewertet wurden außerdem die enge Zusammenarbeit der touristischen Akteure, die Sanierung und Eröffnung des Hauses Uckermark mit Tourist-Information, Museum und Veranstaltungsräumen, die Entwicklung der Mündeseepromenade, Qualitätssteigerungen im Service, die Abdeckung von Gastronomischen Angebote und Unterkünften sowie die Einführung des Kurbeitrags.

Auszeichnung als Auftrag

Die erneute Anerkennung bestätigt die hohe Aufenthalts- und Lebensqualität Angermündes und würdigt die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre. Zugleich versteht die Stadt die Auszeichnung als Auftrag, ihre touristischen Angebote nachhaltig weiterzuentwickeln und die hohe Lebensqualität für Gäste und Einheimische langfristig zu sichern.