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Sanierung und Umbau der Brüderstraße 17/18

Denkmalgerechte Sanierung und Umbau der Brüderstraße 17/18

Ein Bürgerhaus Mitten in der Stadt 

Das Sanierungsvorhaben Brüderstraße 17/18 in zentraler Lage am Marktplatz der Stadt Angermünde, stellt den letzten „großen Brocken“ bei der Erneuerung des historischen Stadtkerns Angermündes dar. Die Lage und die repräsentative Adresse, die gute Erreichbarkeit und die Größe des Ensembles bieten eine Nutzung für öffentliche Zwecke an.

Am 15.12.2021 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung ein Grundsatzbeschluss zur Durchführung der Sanierung der Objekte Brüderstraße 17 und 18 gefasst. Sowohl das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) als auch das Landesamt für Bauen und Verkehr, als maßgebliche entscheidungstreffende und fördermittelgebende Institutionen, befürworteten das Vorhaben  und unterstützen die Stadt Angermünde bei der Realisierung des im Sanierungsgebiet befindlichen Bauvorhabens.

Brüderstraße_klein

Projektbeschreibung

Ziele des Projekts:

Die Stadt Angermünde beabsichtigt die Revitalisierung des Gebäudeensembles Brüderstraße 17/18 nach langjährigem Leerstand durch umfassende denkmalgerechte Sanierungsmaßnahmen, Umnutzung, Erweiterung und Neubau in städtebaulich zentraler Lage. So soll das Ensemble Brüderstraße 17/18 in der denkmalgeschützten Altstadt zum städtischen Kultur-, Veranstaltungs- und Verwaltungsgebäude entwickelt werden. Diese Häuser werden unter Hinzuziehung des Hofbereiches des Objektes Markt 1, zukünftig die kommunale Infrastruktur am Marktplatz mit dem historischen Rathaus und dem Haus Uckermark (Museum, Touristeninformation und Bürgergarten) um einen Ort für kulturelle Bildung mit Stadtbibliothek, Veranstaltungssaal und Versammlungsraum (Bürgersaal) sowie als zentraler Verwaltungsstandort samt Archiv ergänzen. Wir erhoffen uns von der Bündelung dieser öffentlichen Angebote der Daseinsvorsorge und der Stadtkultur eine höhere Frequentierung der Innenstadt und damit eine größere Nachfrage für Einzelhandel und Dienstleistungen. Gelingt es uns, die Altstadt durch Handel und Wandel zu beleben, werden die Investitionen des städtebaulichen Denkmalschutzes der letzten dreißig Jahre zusätzlich in Wert gesetzt.

Projektstand:

Die Baugenehmigung liegt vor. Derzeit laufen die Ausführungs- und Fachplanungen zur Vorbereitung der europaweiten Vergaben, mit dem Ziel des Baubeginns ab Ende 3. Quartal 2026. Eine voraussichtliche Fertigstellung der Maßnahme wird Ende 2028 anvisiert.

Ort / Standort:

Brüderstraße 17/18 und Markt 1

Besonderheiten / Hinweise für Bürgerinnen und Bürger:

Während der Bauzeit kann es zu Einschränkungen im Verkehr kommen. Hierzu wird frühzeitig informiert unter Ausweisung von Umfahrungen.

Finanzierung / Fördermittel:

Das Projekt wird durch Städtebauförderungsmittel (40% Bund, 40% Land Brandenburg, 20% kommunaler Mitleistungsanteil der Stadt Angermünde) im Rahmen des Städtebauförderungs-Programms LZ „Lebendige Zentren“ als Bestandteil einer Gesamtmaßnahme finanziert.

Dabei greifen für den Alt- bzw. den Neubauteil unterschiedliche prozentuale Fördersätze von 100% bzw. 80% der jeweils förderfähigen Kosten. Die Fördermittel werden der Stadt Angermünde als Verfügungsermächtigung für die einzelnen Haushaltsjahre beschieden.

Kosten:

  • Geplante Gesamtkosten: 11.748.000,00 €
  • Beantragte Förderung über einen 7-Jahreszeitraum: 7.769.787,-€
  • Eigenanteil Stadt Angermünde vorbehaltlich weiterer Fördermöglichkeiten: 3.980.213,-€

Bürgerbeteiligung / Öffentlichkeitsarbeit:

Information der Öffentlichkeit über die städtische Webseite sowie begleitende Hinweise während der Bauphase vor Ort.

Bedeutung für Angermünde:

Mit der denkmalgerechten Instand- und Inwertsetzung des Gebäudeensembles durch Sanierung, Umbau und bauliche Ergänzungen, sollen neue Nutzungen etabliert werden. Die Stadt Angermünde hat verschiedene Nutzungsvorgaben für die beabsichtige Inwertsetzung des in Teilen denkmalgeschützten Ensembles formuliert, die zur Belebung der Altstadt beitragen sollen und die Zentrumsfunktion unterstützen werden.

Die Stadt Angermünde trägt mit dem geplanten Nutzungsmix sowohl funktionalen Gedanken in Bezug auf eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung als auch den erforderlichen Kapazitätserweiterungen aus dem erwartbaren Wachstum als Mittelzentrum und Stadt der sogenannten „zweiten Reihe“ mit herausragenden Standortfaktoren zwischen Berlin und Stettin Rechnung. Im Wesentlichen sollen die folgenden Nutzungen Berücksichtigung finden:

  • Bürger- und Ratssaal
  • öffentliche Stadtbibliothek
  • Verwaltungsstandort der Stadt Angermünde
  • Archiv

Ansprechpartner:

Herr Klemens Reimann
Stadt Angermünde
Fachbereich Planen und Bauen
E-Mail: k.reimann@angermuende.de
Telefon: 03331-260073