Naturgarten-Tag in der Blumberger Mühle

25. Mai von 11-17 Uhr in der Blumberger Mühle

Am 25. Mai widmet man sich in der Blumberger Mühle von 11-17 Uhr dem Naturgarten – Konzept. Der Tag beginnt mit den wilden Ecken im Garten. Hier und da wachsen Wildkräuter und bieten Lebensraum für die Insekten. Aber nicht nur für Wildbiene und Co. sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Auch wir Menschen können dem Geschmack der jungen Wilden nicht widerstehen.
Von 11-13 Uhr können Sie bei einer Wildkräuterwanderung mit Marina Delzer auf dem Gelände der Blumberger Mühle den Geschmack des zarten Grüns erfahren. Nach der Wanderung wird gemeinsam Pesto, Kräuterbutter und ein Wildkräuter-käsesalat zubereitet. Dazu gibt es eine bereits gezauberte Brennnesselsuppe, Nudeln und Brot. Zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktionen können Sie eine Tasse Mühlen-Weißdorntee probieren.
Im Anschluss, nach einer kurzen Verdauungspause, geht es ab 14 Uhr mit einer Führung im NABU-Naturgarten weiter. Hier erfahren Sie, wie man eine Wildblumenfläche anlegen kann und wie man Wildhecken in der Küche nutzt. Aber auch andere wichtige Elemente für die heimische Vielfalt im Garten werden gezeigt.
Von 15.30 bis 17.00 Uhr werden die unterschiedlichen Kultursorten im Garten genauer unter die Lupe genommen. Es geht nach Greiffenberg zum Vern e.V. Hier erzählt uns die Gartenleiterin Katrin Rust Interessantes über die 300 alten und teilweise fast vergessenen Gemüse- und Kräuterpflanzen. Denn auch die Wahl des Saatgutes macht einen naturnahen Garten aus.

Hintergrund:
Ein Garten ist Lebens- und Erlebnisraum für den Menschen, Abenteuerspielplatz für Kinder, er bietet Entspannung und Geborgenheit, birgt Geheimnisse, ermöglicht direktes Naturerleben, erfreut uns mit Düften, Formen und Farben, versorgt uns mit Obst und Gemüse.
Was ist ein naturnaher Garten? Zunächst einmal: DEN naturnahen Garten gibt es nicht, demzufolge auch keine Patentrezepte. „Naturnah“ bedeutet Gestaltung und Pflege des Gartens mit der Natur und den ihr eigenen Gesetzen und nicht gegen sie. Keineswegs ist damit aber gemeint, alles wild durcheinander wuchern zu lassen. Man gibt jedoch der Natur Raum zur Entwicklung, ohne dabei auf ggf. notwendige lenkende Eingriffe zu verzichten. Diese Pflegemaßnahmen dürfen jedoch nicht nach „Schema F“ ablaufen, sondern müssen sich am individuellen Charakter des jeweiligen Gartens und seiner natürlichen Umgebung orientieren. Ein naturnaher Garten ist daher beileibe kein Zeichen für die Faulheit seines/r Besitzer/in, wohl aber sichtbarer Beweis eines ausgeprägten Umweltbewusstseins und einer entsprechenden Denkweise.


Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für eine gute Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 24. Mai. Für die Fahrt nach Greiffenberg können wir für maximal 8 Personen eine Mitfahrt im Transporter anbieten. Unser Restaurant hat vom 23. bis zum 25. Mai aufgrund einer größeren Veranstaltung geschlossen.
16.05.2019

NABU-Naturerlebniszentrum
Blumberger Mühle
Elisa Betker
Referentin für Umweltbildung
und Öffentlichkeitsarbeit
Blumberger Mühle 2
16278 Angermünde
Tel.: 03331/2604-12
Fax: 03331/2604-50
presse@blumberger-muehle.de
www.blumberger-muehle.de

Foto: Feldwespe
NABU/Sebastian Hennigs



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