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Baustart für Wasserwanderrastplätze entlang des Nationalparks

Baustart für Wasserwanderrastplätze entlang des Nationalparks

Erster Spatenstich für Wasserwanderrastplätze

Criewen, 08.06.2022

Am 13. Juni 2022 wird der erste Spatenstich für insgesamt drei neue Wasserwanderrastplätze entlang des Nationalparks Unteres Odertal gemacht. Der Start der Bauarbeiten findet in Gartz (Oder) am alten Badestrand statt. Zunächst werden in einem ersten Arbeitsschritt Fundamente gegossen, bevor anschließend eine überdachte Sitzgelegenheit, eine Feuerstelle mit weiteren Bänken sowie ein Funktionsbau mit Müllbehältern und Trenntoilette aus Holz errichtet werden.

Zwei weitere Rastplätze mit ähnlicher Ausstattung in Gatow und Stolpe werden folgen. Anders als in Gartz (Oder) liegen diese beiden Orte am ausgebauten Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, sodass zusätzlich Ausstiegsmöglichkeiten für Kanu- und Kajakfahrer geschaffen werden müssen, um die Plätze auch vom Wasser erreichen zu können. In Gatow wird eine Treppe und in Stolpe eine kleine Slipanlage gebaut, über die Paddler aussteigen und ihre Boote an Land ziehen können.

Der genaue Beginn der Arbeiten in Gatow und Stolpe richtet sich nach dem Fortschritt der Arbeiten in Gartz (Oder). Ein Großteil der Arbeiten soll in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Der Abschluss allerdings wird erst im Herbst erfolgen, wenn Sträucher und Bäume gepflanzt werden und die Toilette aufgestellt wird, deren Lieferung aufgrund guter Auftragslage vom Hersteller nicht früher realisiert werden kann.

Die Errichtung der Rastplätze ist ein Teil des Interreg V A-Projektes „Nachhaltiger Wasser-tourismus im einzigartigen Unteren Odertal“, das vom Nationalpark gemeinsam mit der Stadt Schwedt/Oder als Leadpartner und dem Verband der Landschaftsschutzparks der Woiwodschaft Westpolens umgesetzt wird. Ziel ist es die Region für eine weitere Zielgruppe zu erschließen und durch den Bau entsprechender Infrastruktur auf deutscher und polnischer Seite das untere Odertal für Wasserwanderer attraktiver zu gestalten. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.