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Görlsdorf

Die idyllische Ortschaft Görlsdorf liegt nur knapp 5 Kilometer von der Stadt Angermünde entfernt. Das Dorf mit seinen ca. 170 Einwohnern liegt inmitten den einzigartigen Endmoränenlandschaft durchzogen von sanften Hügeln, dichten Wäldern und zählreichen Gewässern. Kommt man aus Richtung Kerkow über die hügelige Wiesenlandschaft in das Dorf, ziehen große Weideflächen an einem vorüber. Die durch Rinder- und Pferdeherden gezeichneten Koppeln werden traumhaft durch die angrenzenden Waldvorkommen umrandet. Dieses Fleckchen verkörpert die Vielfalt und Schönheit der Region und der Blick über die schier endlos weite Landschaft lädt zum Erholen und Entspannen ein.

Geprägt wird die Geschichte des Angermünder Ortsteils zum einen durch die schon jahrzehntelange Pferdezucht auf dem ortansässigen Gestüt und zum anderen durch den von Peter Joseph Lenné geprägten – Görlsdorfer Park.

Die enge Verbindung des Ortes zur Pferdezucht, basiert auf dem schon im Jahr 1883, von Wilhelm Heinrich Sigismund Joachim Viktor Innozenz Graf von Redern, gegründeten Gestüt. Dieses kann auf viele Jahre traditioneller Zucht zurückblicken und konnte schon so einige Derbisieger hervorbringen. Auch über die internationalen Grenzen hinweg ist das Gestüt eine renommierte Adresse im Segment der Pferdezucht und des -sports.

Die an den Sitz der Familie von Redern angegliederte Parklandschaft, wurde 1826 unter Anleitung von Friedrich Wilhelm Graf von Redern, nach den Entwürfen, von dem weltweiten Landschaftsarchitekten J. P. Lenné konstruiert. Die einzigartige 100 Hektar große Parkanlange beherbergt über 20 verschiedene Baumarten. Der zwischen dem Görlsdorfer Gestüt und dem idyllischen Peetzigsee liegenden Mischwaldpark, spiegelt die harmonische Einbettung einer Parkanlage in die angrenzende Landschaft wieder. Unter Einbeziehung der landschaftlichen Gegebenheiten ist es Lenné gelungen ein einzigartiges und geniales Szenario zu erschaffen. Durchzogen wird der malerische Park von einem Nebenarm der Welse, welcher den Wolletzsee und die Oder verbindet, auch dieser wurde mit seinem natürlichen Flusslauf in das Gestaltungskonzept integriert und sorgt für eine natürliche Wasserversorgung. Im Park finden sich aufgrund der guten Voraussetzungen eine üppige Anzahl von botanischen Raritäten und viele verschiedene Tierarten wieder.

Durch die besondere Lage des Ortes, welcher seinen Ursprung hinter Hügeln zwischen Park und Dorf fand und seiner so facettenreichen Tier- und Pflanzenwelt, hat sich nur unweit der Ortschaft das NABU-Naturerlebniszentrum Blumenberger Mühle entwickelt. Als Informationszentrum über die Biosphäre, das Reservat und die natürlichen Besonderheiten der Region. Hier kann man Natur und Landschaft erleben und anfassen. Als Verbindungspunkt von Natur, Bildung und Kultur bietet das NABU-Naturerlebniszentrum Groß und Klein ein einzigartiges Freizeiterlebnis. Ob auf einer Ranger- geführten Wanderung durch das Areal oder auf Selbsterkundungstour durch den duftenden Kräutergarten, entlang des Fischräucherofens über

den schwankenden Moorweg zur Schildkrötenanlage oder etwas weiter entlang der Fischteiche für jeden bietet diese Einrichtung Möglichkeiten die Biosphäre zu erkunden und mehr über die einzigartige Region zu erfahren.

Der kleine Ort, welcher an die märkische Eiszeitstraße anliegt, hat so viel zu bieten und beherbergt neben seinen romantischen Pensionen und Gästezimmern eine der letzten Kneipen der Region – die liebevoll geführte urige Schenke – zum Kroghus. Bei kühlen Getränken und selbstgemachten Speisen kann man Gaumen und Seele verwöhnen.

Egal ob für Menschen aus der Region oder von weiter weg, dieser noch so kleine Ort bietet jedem seiner Besucher eine individuelle Plattform, sich selbst, die Region und die so atemberaubende Landschaft zu erkunden. Besonders wegen dieser Vielfalt ist dieses Stückchen Erde definitiv einen Ausflug wert und lädt dazu ein, die Natur auf mehr als nur eine Art zu genießen.

 

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