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Bruchhagen

Unweit der Stadt Angermünde liegt etwas versteckt der Ortsteil Bruchhagen. Südlich der Sernitzniederung gelangt man über Hügel und durch Täler in den 8 Kilometer entfernten Ort. Das noch von den typischen uckermärker Kopfsteinpflaster geprägte Dorf mit seinen alten Bäumen, welche nach den Plänen des preußischen Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné im Ortskern gepflanzt wurden, ist umgeben von alten Bauerngehöften und der von der Zeit gezeichneten Landschaft. Es beherbergt knapp 150 Einwohner und jene teilen sich auf drei Gemeindeteile, den Kernort, die Siedlung und das Vorwerk, auf.

Im Bruch am Hang so könnte man den Namen dieses kleinen Landstreifens wohl ableiten. Doch was ist charakteristisch für ein solches „Bruch“? Im Allgemeinen wird ein „Bruch“ als eine feuchte Niederung beschrieben, diese von einer ausgeprägten Baum- und Pflanzenwelt durchzogen ist. Blickt man auf die besondere Lage des Ortes im Biospährenreservat Schorfheide-Chorin und dessen Hangstruktur, welche einen beeindruckenden Blick in das Sernitztal ermöglicht, kann man verstehen warum dieser Ort einen so aussagekräftigen Namen bekam.

Das Ortsbild ist geprägt durch die großen Kastanienbäume, welchen man immer wieder begegnet, ob auf dem Weg nach Bruchhagen oder in der Ortschaft, diese Bäume sind ein stetiger Begleiter. Die hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte alte Kulturlandschaft, bietet seinen Bewohnern schon seit dem 14. Jahrhundert eine Heimat, die noch Tradition, ländliche Idylle und Ruhe verkörpert.

 

Wer Bruchhagen einmal besucht kommt nicht an der großen im frühgotischen Stil erbauten Feldsteinkirche vorbei, diese ist in ihrer Bauweise zwar typisch für die Region aber beherbergt als Besonderheit eine der ältesten Kirchenglocken der Uckermark. Umgeben von dieser atemberaubenden Landschaft in Mitten von Feldern und Wiesen fällt es nicht schwer zu verweilen und die frische Brise fernab der Stadt zu genießen.

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