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Stadt koordiniert mit Bürgertelefon Hilfe und Helfer

Stadt koordiniert mit Bürgertelefon Hilfe und Helfer

Bürgertelefon der Stadtverwaltung freigeschalten

Die letzten Wochen waren wohl für alle Menschen außergewöhnlich und brachten ungewohnte Situationen mit sich. Je nach Lebenslage können die Maßnahmen, die das Land Brandenburg zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus ergriffen hat, aber auch die eigene Angst vor einer Ansteckung, zu ungeahnten Problemen führen. Vor allem Risikogruppen oder von Quarantäne betroffene Menschen können Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Alltagsdingen bekommen. Auf der anderen Seite gibt es viele Bürgerinnen und Bürger, die ihre Unterstützung anbieten und Vereine, die ihre Mitglieder mobilisieren. Das Bürgertelefon der Stadtverwaltung ist für beide Seiten da.

Bürgertelefon der Stadtverwaltung

Der Angermünder Bürgermeister Frederik Bewer und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung möchten zum einen Hilfsangebote koordinieren und Hilfesuchende unterstützen. Seit dem 23. März ist das Bürgertelefon der Stadt Angermünde von Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 03331 260070 durch Mitarbeitende der Stadtverwaltung und Ehrenamtliche besetzt. Es soll Anfragen von Hilfesuchenden aber auch ehrenamtlichen Helfern aufnehmen, vermitteln und koordinieren. Dabei geht es vorrangig um die Aushilfe bei Einkäufen oder Apothekengängen für ältere Menschen oder Menschen in Quarantäne.

Viel Unterstützung von Ehrenamtlichen

Die Stadt arbeitet eng mit dem Handballclub 1952 Angermünde e.V. zusammen, der zeitgleich eine Initiative für Hilfesuchende ins Leben gerufen hat und Unterstützung durch Vereinsmitglieder anbietet. Aber auch das Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt Angermünde, die Ortsbeiräte aus den Angermünder Ortsteilen und weitere Ehrenamtliche, die ihre Hilfe angeboten haben, unterstützen bei der Umsetzung.

Vor allem in den ersten Tagen meldeten zahlreiche Menschen und boten ihre Unterstützung an. Mittlerweile sind über 31 Ehrenamtliche im Helferteam organisiert, die bei Anfragen zur Verfügung stehen. Dabei sind alle Altersgruppen von 16 bis über 70 vertreten. Auch syrische Familien haben sich für ehrenamtliche Hilfe gemeldet und unterstützen die Arbeit. Das Engagement der Angermünderinnen und Angermünder ist sehr groß, so dass für eintretende Notsituationen schnelle Hilfe organisiert werden kann. Die Stadtverwaltung freut sich sehr über den großen Zuspruch und die breite Unterstützung durch die Bevölkerung.

Die Haushalte der Stadt inklusive der Ortsteile wurden unter anderem durch Postwurfsendungen und in der Presse über das Bürgertelefon informiert. Mitarbeiter der Stadtverwaltung aber auch Ortsbeiratsmitglieder und Ehrenamtliche unterstützen bei der Verteilung. Ziel ist es, möglichst alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und auch die kleinen Siedlungen und Häuser in Einzellage zu informieren. Nichtsdestotrotz hoffen die Initiatoren weiterhin auf enge Nachbarschaftshilfe und gegenseitige Unterstützung der Menschen im eigenen Umfeld, um vor allem für ältere Mitmenschen in dieser Zeit da zu sein.

Mehr zum Bürgertelefon unter: https://www.angermuende.de/buergertelefon/

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