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Reemtsma-Stiftung besucht Museum Angermünde

Reemtsma-Stiftung besucht Museum Angermünde

Stiftungsgelder unterstützen Depotausstattung

Vertreter der Hermann Reemtsma Stiftung besuchten am 26. November das frisch sanierte und umgebaute Haus Uckermark, das neben der Tourist-Information auch das Museum Angermünde beherbergt. Die Stiftung unterstützte das städtische Museum mit 60.000 Euro, die für die Ausstattung des Depots verwendet wurden. Herzstück ist eine große Rollregalanlage. In den Depoträumen des neuen Museums ist es nun erstmals möglich, alle Sammlungsgegenstände sachgerecht an einem Ort aufzubewahren und so für kommende Generationen zu erhalten.

„Für Kommunen wie Angermünde sind große Bau- und Sanierungsprojekte etwas ganz Besonderes und eine Mammutaufgabe, so auch in unserem Fall mit dem Haus Uckermark und dem neuen Museum Angermünde. Umso wichtiger ist es, Unterstützer und Partner zu finden, die solche Projekte fördern und sich ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutung bewusst sind.“ so Bürgermeister Frederik Bewer. „Ohne die Unterstützung der Stiftung wäre die Anschaffung einer solchen Depotausstattung für uns nicht möglich gewesen.“ betont er.

Die für den 16. Oktober 2020 geplante Eröffnungsfeier für das Haus Uckermark und das Museum Angermünde musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden – für die Stadt der eigentliche Rahmen, sich bei den Fördermittelgebern, wie der Hermann Reemtsma Stiftung, zu bedanken.

Ersatzweise erhielten Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Stiftung sowie das Ehepaar Reemtsma nun bei einem Besuch die Möglichkeit, einen Blick in die neuen Räume zu werfen. Museumsleiter Ralf Gebuhr und Museologin Ottilie Blum führten zusammen mit Bürgermeister Frederik Bewer und Christian Radloff, stellvertretender Bürgermeister, durch das Haus und die Ausstellung. Am Ende wurde natürlich das Depot mit seiner großen Rollregalanlage besichtigt.

Aktuell ist das Museum Angermünde aufgrund der Verordnung des Landes Brandenburg zur Eindämmung von COVID-19 nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Sobald dies wieder möglich ist, wird auch das Angermünder Museum für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Informationen zur Hermann Reemtsma Stiftung:

Die Hermann Reemtsma Stiftung wurde 1988 von Hermann-Hinrich Reemtsma in Gedenken an seinen Vater, den Unternehmer und Mäzen Hermann F. Reemtsma (1892–1961), als private Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Sie ist als gemeinnützig anerkannt. Die Stiftung hat ihren Sitz und ihre Geschäftsstelle in Hamburg.

Die Hermann Reemtsma Stiftung fördert auf dem Gebiet Kultur und Soziales. Das Fördergebiet Kultur umfasst Baudenkmalpflege, Restaurierung, Kulturerhalt und den Ankauf von Kunstwerken für Museen. Das Fördergebiet Soziales umfasst vorbeugende Familien-, Kinder- und Jugendfürsorge, Kranken- und Behindertenfürsorge sowie Hilfen für alte Menschen.

Die Hermann Reemtsma Stiftung schüttet zwischen vier und sechs Millionen Euro im Jahr aus. Jährlich werden etwa 40 neue Projekte bewilligt.

Mehr Informationen unter: https://www.hermann-reemtsma-stiftung.de/