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Neue Wildblumenwiese in der Stadt angelegt

Zusammen mit dem NABU – Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle und der AG „Natur“ der „Gustav-Bruhn“ Grundschule wurde auf der ca. 2000 m² großen Betriebsfläche des Friedhofes in Angermünde eine Wildblumenfläche angelegt als Teil des Projektes „Wildbienen und Schafe – ein gutes Team im Umweltschutz“. Dieses wird durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft aus der Konzessionsabgabe Lotto gefördert.

Die Einsaat erfolgte zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt, Frederik Bewer. Die Kinder pflanzten mit ihm Wildblumen ein, die vorher noch auf der artenreichen Streuobstwiese der Blumberger Mühle standen. Bei der Wahl der Samen wird darauf geachtet standortangepasstes Saatgut aus der Region anzuwenden. Denn nur an diesen Pflanzen findet man die selten gewordenen heimischen Wildbienen wieder.

Bevor die Fläche eingesät werden konnte, wurden zwei wichtige Schritte zur Vorbereitung durchgeführt. Zusammen mit Elisa Betker, Mitarbeiterin der Blumberger Mühle, stellten die Kinder einen Elektrozaun auf und ließen zwei Schafböcke auf der Fläche weiden. Die aktiven Helfer befreiten die Wiese von der Krautschicht. Danach wurde der Boden mit einer Fräse bearbeitet und war bereit für die Einsaat.

Die Stadt Angermünde verfolgt zunehmend Projekte mit dem Ansatz der naturverträglichen Landschaftspflege. Grundlage hierfür ist auch der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die Artenvielfalt zu bewahren und zu steigern. Vor allem nicht genutzte Flächen werden als Wildblumenflächen in der Stadt ausgewiesen, um dem Artenrückgang entgegenzuwirken.

Nach der Einsaat geht es mit dem Projekt weiter. Es werden Wildbienenkästen gebaut, die dann auf der Fläche stehen werden. Die Kinder der „Gustav-Bruhn“ Grundschule lernen ihre Stadt aktiv zu gestalten. Außerdem wird ihnen im Projekt der Zusammenhang zwischen naturverträglicher Landschaftspflege und der Artenvielfalt in einer Wildblumenwiese nahegebracht.

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