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Neue Steganlage für das Strandbad Wolletzsee

Am 12. Februar 2020 begannen die Bauarbeiten zur Errichtung einer neuen Steganlage am Strandbad Wolletzsee. Die Fertigstellung ist für Anfang Mai 2020 geplant, so dass die Steganlage für die Badesaison 2020 wieder zur Verfügung steht. Optisch wird es nicht nur vom Material her eine Neuerung geben: Der geplante Steganlage mit Kunststoff-Bohlen statt mit Metallplatten als Belag wird gedreht und somit der Quer-Steg und die Turmanlage in den See verschoben. Dadurch wird eine ausreichende Wassertiefe gewährleistet. Diese Änderung war nötig, da der Wolletzsee mittlerweile einen niedrigeren Wasserstand hat und der sichere Betrieb der Steganlage mit Sprungturm auch in Zukunft gewährleistet werden soll.

Der Wolletzsee wird seit 90 Jahren als Strandbad genutzt. Neben der örtlichen Bevölkerung gehören zu den Gästen des Strandbades seit vielen Jahren Einwohner umliegender Orte, aber auch Touristen. Des Weiteren wird das Strandbad für den Schwimmunterricht genutzt. Sportliche Wettkämpfe (Cross-Triathlon und Quadrathlon, Beachvolleyball, Drachenbootrennen) organisiert durch ansässige Vereine, runden die vielfältige Nutzung ab.

Im Rahmen der touristischen Erschließung wurde die Erneuerung und Sanierung der vorhandenen und mehr als 30 Jahre alten Steganlage mit Sprungturm geplant. Der Standsicherheitsnachweis der vorhandenen Steganlage ergab, dass aufgrund der Schiefstellung der Gründungspfähle und der starken Korrosion der Unterkonstruktion des Zugangsstegs und Teilen der Steganlage keine ausreichende Tragfähigkeit mehr vorhanden war. Dadurch ist die Sanierung des Belages der Steganlage unwirtschaftlicher und ein Ersatzneubau notwendig.

Der Stegbelag soll mit Riffelbohlen erneuert werden. Damit wird der Steg an die heutigen Nutzungsanforderungen angepasst. Die 50 m-Bahn bleibt für den Schul- und Schwimmsport erhalten. Finanziert wird das Bauprojekt mit Fördermitteln aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum Brandenburg und Berlin im Rahmen von LEADER in Höhe von ca. 159.000 Euro sowie durch Eigenmittel der Stadt Angermünde in Höhe von 128.000 Euro.

 

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