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INSEK Angermünde in der letzten Runde

In einem öffentlichen Forum wurden konkrete Maßnahmen aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept für Angermünde vorgestellt. Über 100 Gäste kamen der Einladung nach. Damit nähert sich der Prozess dem Ende und das Konzept muss nun in die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung.

Im November 2018 startete Angermünde einen Prozess, in dem die gesamte Stadt in den Fokus genommen wird. In dem sogenannten INSEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) wurden zusammen mit Angermünder Bürgerinnen und Bürgern Bestandsaufnahmen zu Themen, wie Gesundheit, Mobilität und Energie gesammelt, Probleme herausgearbeitet und in mehreren Schritten konkrete Maßnahmen abgeleitet. Am 24. Oktober fand die letzte große Beteiligungsrunde in Form eines öffentlichen Forums in der Altstadthalle Angermünde statt. Über 100 Gäste nutzten diese Gelegenheit und informierten sich über die Maßnahmen, die das Planungsbüro für die Gesamtstadt herausgearbeitet hat und an diesem Abend zusammen mit Vertretungen der Stadtverwaltung Angermünde präsentierte.

Angermünder Bürgerinnen und Bürger hatten während des gesamten Prozesses die Möglichkeit, sich mit ihrem Wissen und Wünschen einzubringen und machten davon sehr großen Gebrauch: In Stammtischgesprächen, Interviewtouren, Gespräche mit Fachleuten und Werkstätten haben sie bei der Erarbeitung einer Strategie für die gesamte Stadt mitgewirkt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse und der sektoralen Analyse entwickelte das Planungsteam von Urban Catalyst mit ihrer fachlichen Expertise ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für Angermünde. Ziele des INSEK Angermünde 2040 sind es, die Herausforderungen der weiteren Entwicklung der Gesamtstadt zu erkennen und Strategien für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten. Darüber hinaus ist das INSEK eine wichtige Grundlage für zukünftige Förderprogramme zur Stadtentwicklung.

Zu Beginn des öffentlichen Forums wurden die Gäste vom Bürgermeister Frederik Bewer und Fachbereichsleiterin Susanne Tahineh (FB Planen und Bauen) begrüßt. Sie stellten die Erkenntnisse seit Prozessbeginn dar, wiesen auf den ausführlichen Dialog in der Beteiligung hin und versicherten, dass der Prozess mit der Erstellung des INSEKs nicht enden wird sondern als erster Meilenstein die nächste Phase, das heißt also die Umsetzung der Maßnahmen, einleitet. Nach der kurzen Einleitung gab das Planungsteam einen Überblick über die vergangenen Beteiligungsformate und stellte das INSEK in seiner Struktur vor. Neben den Leitzielen und Handlungsfeldern konnten die Gäste einen Einblick in die Maßnahmen für die Ortsteile und das gesamte Stadtgebiet sowie für die Kernstadt und ihre Vertiefungsbereiche gewinnen. Nach der Präsentation hatten alle Interessierten noch einmal die Möglichkeit, die Maßnahmen und Strategien auf ausgedruckten Postern genauer zu betrachten, um sich damit auf die anschließende Fragen- und Diskussionsrunde vorzubereiten. Erste Fragen konnten bereits währenddessen beantwortet und diskutiert werden. Im Anschluss standen der Bürgermeister Frederik Bewer und die Fachbereichsleiter und -leiterinnen für Fragen zur Verfügung, die auf einer Mindmap dokumentiert wurden.

Die Präsentationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf: https://www.angermuende.de/bauen/insek/

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