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Großes Pflanzprojekt auf dem Stadtfriedhof fertiggestellt

Großes Pflanzprojekt auf dem Stadtfriedhof fertiggestellt

 

Gärtner der Stadt Angermünde packten über viele Monate an

Der Haupteingang des Angermünder Stadtfriedhofes hat mit der Fertigstellung des gut 100 m langen Beetes entlang des Weges endlich eine angemessene Bepflanzung und Gestaltung. Das Grünflächenamt der Stadtverwaltung hat die aufwändige Umgestaltung der großen Beet-Anlage inklusive gepflasterter Wegeinfassung in Eigenregie umgesetzt. Auch eine Ahnengalerie wurde integriert und soll Stück für Stück erweitert werden.

Anett Lauzening, Leiterin des Bereichs Parkanlagen, öffentliche Grünflächen und Friedhöfe in der Stadtverwaltung und ihr Team haben viel Zeit investiert, die Anlage neu anzulegen: „Die ersten Arbeiten begannen schon vor sechs Jahren, als man anfing, das bestehende Hochbeet an einem Ende abzutragen und eine Rasenfläche errichtete. Es dauerte einige Zeit, bis das gesamte rund 500 qm große Beet mit blühenden Stauden und Sträuchern sowie einer Allee aus Zierbirnen angelegt und in mehreren Etappen bepflanzt wurde.“

Links und rechts des Weges entsteht nun eine Galerie von Grabsteinen bedeutender Angermünder Persönlichkeiten sowie künstlerisch wertvoller Arbeiten historischer Grabmalkultur. Ergänzt werden sie teilweise durch Emaille-Tafeln, die Auskunft über das Leben und Wirken der Menschen geben. Dabei arbeitet die Stadt eng mit dem Verein für Heimatkunde Angermünde e.V. zusammen, dessen Mitglieder die Texte erarbeiten und Hintergründe erforschen.

So wurde bereits das Grabmal des Medizinalrates Dr. Hans-Joachim Kühne, der 1948 zum Chefarzt im Angermünder Krankenhaus ernannt wurde und sich bis zu seinem Ruhestand 1984 durch großes Engagement auszeichnete, in der Ahnengalerie ausgestellt. Ermöglicht wurde dies durch Spenden, in diesem Fall von seinem Sohn Klaus Kühne. Auch andere Persönlichkeiten und besondere Grabsteine sollen so einen Platz am Wegesrand finden.

Auf der gegenüberliegenden Seite des neuen Beetes befindet sich eine große Wiese, die nicht mehr für Bestattungen genutzt wird und nur 2-3 Mal im Jahr gemäht wird. „Hier haben wir die Mäharbeiten reduziert, damit eine insektenfreundliche Wiese mit Gräsern und Wildblumen entsteht.“ informiert Anett Lauzening. Dieses Naturschutz-Konzept setzt die Stadt Angermünde an mehreren Stellen im Bereich des Friedhofes und der gesamten Stadt um.

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