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Eingeschränkte Regelbetreuung ab Juni für Kita und Hort der Stadt Angermünde

Eingeschränkte Regelbetreuung ab dem 2. Juni für Kita- und Hortbetrieb der Stadt Angermünde

Anträge für die Betreuung sind beim Jugendamt der Uckermark zu stellen

In der aktuellen Allgemeinverfügung der Landrätin des Landkreises Uckermark wird die Betreuung in Kindertagesstätten ab dem 2. Juni 2020 geregelt. Auch für die Kitas und Horteinrichtungen der Stadt Angermünde gelten dann folgende Regelungen:

  • Ab dem 02.06.2020 sollen abweichend von § 13 Abs. 10 S. 1 SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung ausschließlich Kinder, die einen Rechtsanspruch nach § 1 KitaG haben und deren Sorgeberechtigte beide einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, in eine eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden. Satz 1 gilt auch für Selbstständige, soweit deren berufliche Tätigkeit nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nicht untersagt ist.
  • Ab dem 08.06.2020 sollen darüber hinaus abweichend von § 13 Abs. 10 S. 1 SARSCoV-2-Eindämmungsverordnung Kinder, die einen Rechtsanspruch nach § 1 KitaG haben und sich im letzten Jahr vor der Einschulung befinden, in eine eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden.
  • Über die Gewährung der eingeschränkten Regelbetreuung nach Ziffer 1 und 2 entscheidet auf Vorschlag des Trägers der Kindertagesstätte ausschließlich des Jugendamtes des Landkreises Uckermark als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe.
  • Der Umfang der unter Ziffer 1 und 2 genannten eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich in der Regel auf 6 Stunden pro Tag an 5 Tagen in der Woche, mindestens jedoch auf 4 Stunden an zumindest einem Tag wöchentlich.
  • Kinder, die im Rahmen der Landesprogramme „Stärkung der Sprachförderung im Kita-Alltag“ und „Kiez-Kita – Bildungschancen eröffnen“ einer individuellen Förderung bedürfen, sollen an einem Tag wöchentlich für vier Stunden in die eingeschränkte Regelbetreuung aufgenommen werden. Hierüber entscheidet der Träger der Kindertagesstätte bedarfsgerecht.
  • Zur Gewährleistung der eingeschränkten Regelbetreuung ist von dem Richtwert für die Größe der Gruppen nach § 13 Abs. 6 SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung entsprechend den räumlichen Bedingungen im Bedarfsfall abzuweichen. Die maximale Raumbelegung ist der Quotient aus Raumfläche und der in der Betriebserlaubnis ausgewiesenen Mindestspielfläche je Kind. In jedem Fall ist die Raumbelegung auf 18 Kinder begrenzt.
  • Die Regelungen der Allgemeinverfügung gelten bis einschließlich 31.07.2020.

Die Stadtverwaltung möchte darauf hinweisen, dass auch die eingeschränkte Regelbetreuung nur zu den regulären Öffnungszeiten der Kitas und Horteinrichtungen abgedeckt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt können alle Einrichtungen der Stadt, also die Kindertagesstätten in den Ortsteilen Greiffenberg, Neukünkendorf, Crussow, Frauenhagen und Kerkow sowie die Horteinrichtungen Hort „Am Mündesee“ und Hort „Abenteuerland“ diesen eingeschränkten Regelbetrieb unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen gewährleisten.

Grundlage für eine eingeschränkte Betreuung ist ein positiver Bescheid des Jugendamtes. Die Anträge finden Eltern auf der Webseite des Landkreises Uckermark unter www.uckermark.de. Zu beachten ist hier, dass die eingeschränkte Regelbetreuung nur gewährt wird, wenn Kurzarbeit oder andere Modelle, wie beispielsweise Home-Office nicht möglich sind. Alle Eltern, die bisher eine Notfallbetreuung bewilligt bekommen haben, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Aufgrund von Mangel beim Lehrerpersonal, was auf verkleinerte Gruppengrößen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen und einem erhöhten Personalbedarf in den Schulen zurückzuführen ist, musste die Puschkinschule Angermünde zeitweise Kinder mit bewilligter Notfallbetreuung für den Schulunterricht abweisen. Nach Austausch mit dem Landkreis Uckermark wurde eine Lösung gefunden, die nun zulässt, dass auch weitere Kinder aufgenommen werden können. Die Stadtverwaltung Angermünde kann die Personalsituation in den Schulen leider nicht beeinflussen.

Für die Horteinrichtungen der Stadt Angermünde wurde versucht, die Hortzeiten, soweit es personell möglich ist, an die neue Situation anzupassen und den Eltern entgegenzukommen. Die Horteinrichtungen arbeiten eng mit den Schulen zusammen, um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten. Somit können Eltern auch teilweise früher als üblich ihre Kinder in Obhut geben, wenn ein bewilligter Bescheid zur eingeschränkten Regelbetreuung oder zur Notfallbetreuung für den Hort vorliegt. Dies gilt vorbehaltlich, da durch das Einhalten der Hygienemaßnahmen auch im Bereich Kita/ Hort mehr Personal als üblich benötigt wird und noch nicht das gesamte Personal aufgrund der Zugehörigkeit zur Risikogruppe für die Erziehertätigkeit in den Kindertagesstätten und Horteinrichtungen der Stadt eingesetzt werden können. Personal, welches aufgrund der Kitaschließung in anderen Bereichen der Verwaltung unterstützte, wurde schon vor einiger Zeit wieder zur Kinderbetreuung bzw. im Arbeitsbereich der Kitas eingesetzt.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://www.angermuende.de/informationen-zu-corona/

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