Maerker - Melden Sie hier Straßenschäden und defekte Straßenbeleuchtungen

Die „Straßengutachter“ dokumentieren im Auftrag der Stadtverwaltung

Mehr als 300 Kilometer Straße werden durch Messbilder dokumentiert und bewertet

Die „Straßengutachter“ dokumentieren im Auftrag der Stadtverwaltung die Straßen der Stadt Angermünde mit hochauflösenden Bildern und diversen Messmitteln

Das Ingenieurbüro LEHMANN + PARTNER GmbH aus Erfurt nimmt ab April 2020 den Zustand der Straßen und Wege der Stadt Angermünde auf. Erfasst werden alle Straßen inklusive Geh- und Radwege sowie Seitenstreifen, Verkehrsbeschilderung und Straßenbeleuchtungsmasten, die im Verantwortungsbereich der Stadt liegen. Die Befahrung wird etwa eine Woche dauern.

Diese großflächige Erfassung geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem letzten Jahr zurück. Ziel der Stadtverwaltung ist es, den Zustand des Angermünder Straßennetzes strukturiert zu erfassen und die zu erwartenden Straßenbaukosten für Erhaltung und Reparatur von Straßen und Wegen zu ermitteln. Daraus soll eine Prioritätenliste erstellt werden, um Maßnahmen für die nächsten Jahre zu planen und im Haushalt zu verankern. So kann ein Erhaltungsmanagement für die Angermünder Straßen und Wege erstellt werden.

Das beauftrage Ingenieurbüro setzt dazu Spezialtechnik ein, die im öffentlichen Raum unterwegs sein wird: Am Fahrzeug befinden sich Laserscanner zur Ermittlung der Längs- und Querebenheit sowie auf die Straßenoberfläche gerichtete hochauflösende Messkameras zur Ermittlung der Oberflächenschäden. Die Kameras richten sich nur auf die Straßen. Aus den Bilddaten werden weiterhin Verkehrsflächen erfasst und in das Geoinformationssystem der Stadt übertragen. Alle erfassten Daten dienen ausschließlich der Ermittlung des Straßenbestandes und stehen lediglich den autorisierten Nutzern der Verwaltung für die Erledigung dienstlicher Aufgaben zur Verfügung.

Hintergrund ist die im Juni 2019 durch den Brandenburgischen Landtag beschlossene Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Alle bis Anfang 2019 abgeschlossenen Maßnahmen werden nicht mehr von den Kommunen auf die Grundstückseigentümer umgelegt.

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