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Dachsanierung der Trauerhalle fertiggestellt

In diesem Jahr tätigte die Stadt Angermünde größere Sanierungsarbeiten an der Trauerhalle auf dem Stadtfriedhof. Das von 1978 bis 1979 errichtete Gebäude besitzt ein sehr prägnantes Hyparschalendach, eine wellenförmige Dachkonstruktion und ist seit Oktober 2019 in der Liste der Denkmäler aufgenommen. Nun musste die Oberfläche des Daches erneuert werden.

Das Dach erhielt eine neue Bitumenschweißbahn, neue Ortgangbleche sowie erstmals eine Regenrinne. Letztere wurde aus nicht bekannten Gründen in der Vergangenheit nie fertiggestellt, obwohl Vorrichtungen hierzu bereits vorhanden waren.

Ausführendes Unternehmen war die Dachdeckerei Harald & Maik Dersin aus Angermünde. Die Stadt Angermünde investierte für diese bauliche Maßnahme rund 55.000 Euro. In den nächsten Wochen wird noch der Regenwasseranschluss erneuert.

Vor der heutigen Trauerhalle existierte ein Vorgängerbau. Hierbei handelte es sich um eine neugotische Backsteinkapelle aus der Gründungszeit des Friedhofes Ende des 18. Jahrhunderts. Diese war zu stark beschädigt und wurde nicht wiederhergestellt. Übergangsweise wurde das Mauerbegräbnis Moschel bis zur Fertigstellung der neuen Trauerhalle Ende der 70er Jahre für diese Zwecke genutzt. Heute erinnern die geschwungenen Fenster der Trauerhalle an den einstigen Bau.

Weitere Neuerungen gab es in den letzten Tagen in der Abteilung 14: Hier wurden die Deckschichten der Wege aufgefüllt und ausgebessert. Insgesamt wurden dafür 20 Tonnen Brechsand verarbeitet.

Wer sich für die aktuellen Entwicklungen und die Geschichte bzw. Geschichten des Angermünder Friedhofes interessiert, ist am Freitag, 22. November 2019 um 16.00 Uhr recht herzlich zu einer Führung eingeladen. Friedhofsverwalter Michael Deinert und Museumsleiter Ralf Gebuhr informieren zu Neuem und Altem auf dem Stadtfriedhof. Weitere Informationen zur Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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