Maerker - Melden Sie hier Straßenschäden und defekte Straßenbeleuchtungen

Bundesweiter Warntag 2020: Auch in Angermünde geht die Sirene

Bundesweiter Warntag 2020: Auch in Angermünde geht die Sirene

In Stolpe ertönt am 10. September der Probealarm

Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag statt. Im gesamten Bundesgebiet ertönen an diesem Tag um 11 Uhr die Sirenen zu einem Probealarm. Auch in Angermünde und der Uckermark wird Alarm geschlagen – aber nicht an allen noch vorhandenen Sirenen. In Angermünde wird die Sirene im Gemeindehaus in Stolpe zentral ausgelöst.

Der Warntag hat zum Ziel, die Akzeptanz und das Wissen der Bevölkerung um die Warnung vor Katastrophen und besonders schweren Unglücksfällen zu erhöhen. Innenminister Michael Stübgen brachte zum Beispiel schwere Hochwasser oder große Waldbrände an, bei denen manchmal nur wenige Minuten entscheidend sein können.

Alle angeschlossenen Sirenen strahlen an diesem Tag zur Probewarnung das Signal „Warnung bei Gefahr“ – einminütiger auf- und abschwellender Heulton – aus. Um 11.20 Uhr wird das Signal „Entwarnung“ – einminütiger durchgehender Heulton – ausgelöst. Auch angeschlossene WarnApps, wie die App NINA, werden eine Warnmeldung anzeigen.

Anders als im Auslösekonzept zum Warntag vorgesehen, werden in der Uckermark nicht alle derzeit 173 Sirenenstandorte ausgelöst. Der Landkreis begründet dies mit einer Blockade des gesamten Alarmierungsnetzes für etwa 45 Minuten. Reale Rettungs- und Feuerwehreinsätze könnten dadurch gefährdet werden. Darüber hinaus können nicht alle Sirenen im Landkreis den im Auslösekonzept vorgegebenen Warnton wiedergeben.

Pro Träger des Brandschutzes wird in der Uckermark ein Sirenenstandort mit einem Probealarm angesteuert. Somit werden im gesamten Landkreis 13 ausgewählte Sirenen am 10. September 2020 zum bundesweiten Warntag einen Probealarm auslösen. Darüber hinaus steht es den Trägern des Brandschutzes frei, eigenständig weitere Sirenenstandorte im Zuständigkeitsgebiet mit einem Probealarm anzusteuern.

In Angermünde existieren noch in 19 Ortsteilen Sirenenanlagen mit denen die sogenannte laute Alarmierung durchgeführt wird. In der Kernstadt wurde auf eine „stille Alarmierung“ von Einsatzkräften über tragbare Funkmeldeempfänger umgerüstet. Sie ermöglichen die gezielte Alarmierung von einzelnen Kräften und sind unabhängig von der akustischen Reichweite der Sirenenalarmierung.

Hintergrund dieser Aktion ist ein gemeinsamer Beschluss von Bund und Ländern im vergangenen Jahr. An jedem zweiten Donnerstag im September soll der bundesweite Warntag nun stattfinden. Neben der Sensibilisierung der Bevölkerung dient er auch dazu, die vorhandenen technischen Systeme für die Warnung der Bevölkerung flächendeckend zu prüfen und zu testen.

Mehr zum bundesweiten Warntag unter: https://warnung-der-bevoelkerung.de/

X
X