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Ausstellung im Rathaus Angermünde

Ausstellung im Rathaus Angermünde

„Stasi Ohn(e) Macht – Das Ende der DDR-Geheimpolizei“

Die Ausstellung „Stasi Ohn(e) Macht – Das Ende der DDR-Geheimpolizei“ dokumentiert anhand zeitgenössischer Fotos den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen das SED-Regime und seine Geheimpolizei. Sie richtet die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Ereignisse im Herbst 1989 in den ehemaligen Bezirksverwaltungen Cottbus, Potsdam und Frankfurt (Oder). Ein gemeinsamer Einführungs-, Chronologie- und Schlussteil rundet die Ausstellung ab.

Eine Besichtigung der Ausstellung ist im Rahmen der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Angermünde möglich.

Termin:         
04. April – 18. Juli 2019

Ort:               
Stadtverwaltung Angermünde – Rathaus
Markt 24, 16278 Angermünde

Zeit:               
Montag, Donnerstag und Freitag 09.00 Uhr – 12.00 Uhr
Dienstag 09.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

„Beobachten – Verfolgen – Zersetzen“

Vortrag zum Wirken der Stasi und Bürgerberatung zur Akteneinsicht in Angermünde

 

Ende der 1980er Jahre arbeiteten etwa 360 inoffizielle Mitarbeiter mit Decknamen wie „Eichhorn“, „Bonte“, „Gringo“ für die MfS-Kreisdienststelle Angermünde. Sie sammelten Informationen aus dem gesamten Kreisgebiet, wie zum Beispiel aus der Zuchtstation Criewen, dem Stanz- und Emaillierwerk, dem Kalksandsteinwerk Angermünde oder aus den HO-Gaststätten „Uckermark“ und „Gramsbauers Calit“. Das Instandsetzungswerk Pinnow (IWP), ein geheimes Rüstungsunternehmen der DDR, sowie die Partnerschaftsbeziehungen der evangelischen Kirche Angermünde zu westdeutschen Kirchengemeinden standen im besonderen Fokus des MfS.

 

Ein Vortrag in der Stadtverwaltung Angermünde befasst sich am 14. Mai mit dem Thema. Rüdiger Sielaff (BStU) gibt mithilfe überlieferter Dokumente aus dem Frankfurter Stasi-Unterlagen-Archiv einen Einblick in die Überwachung, Repression und deren Konsequenzen für die Bevölkerung.

 

Im Vorfeld besteht für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einen Antrag auf persönliche Aktensicht zu stellen. Beschäftigte der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) beraten unter anderem zu Rehabilitierung.

 

Interessierte können in Musterakten lesen. Kostenfreie Publikationen zu verschiedenen Themen werden angeboten.

 

Termin:          14. Mai 2019, 14.00 – 19.00 Uhr

Ort:                Stadtverwaltung Angermünde – Ratssaal, Markt 24, 16278 Angermünde

Zeit:                14.00 – 17.00 Uhr Bürgerberatung zum Thema Akteneinsicht (bitte Personalausweis mitbringen)

                        17.00 – 19.00 Uhr Vortrag

 

Der Eintritt ist frei.

 

Rüdiger Sielaff, Leiter der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder)