Kunst im öffentlichem Raum

Internationales Hartgesteinsymposium Angermünde

Der Bildhauer Joachim Karbe aus Altkünkendorf organisierte 1992 erstmals ein Hartgesteinsymposium. Seitdem treffen sich alle paar Jahre namhafte Granitbildhauer aus ganz Europa zu sechswöchigen Symposien, um über Tendenzen in der zeitgenössischen Skulptur nachzudenken und natürlich, wie es bei Künstlern üblich ist, auch neue Werke zu schaffen. Thema aller Symposien sind "Findlinge" - große von der letzten Eiszeit vor gut 10 000 Jahren in der Uckermark zurückgelassene Steine.

Die entstandenen Skulpturen verbleiben für zwei Jahre in Angermünde und sind vor allem an der Mündeseepromenade zu besichtigen. Beim Durchwandern der Freiluftgalerie wird selbst der nicht klünstlerisch vorgebildete Betrachter sofort das Wechselspiel zwischen Landschaft und Skulpturen empfinden. Obwohl alle Künstler zeitgenössisch konstruktivistisch denken, fließt, bedingt durch das Arbeitsmaterial "Findlingsgranit", ein menschheits- und zeitgeschichtlicher Aspekt in die Arbeiten ein. Der Betrachter spürt die Kulturen des Neolithikums, deren Europa verbindende Formen noch tief in uns zu sein scheinen.

Das Land Brandenburg, der Landkreis Uckermark, die Stadt Angermünde und zahlreiche private Sponsoren tragen durch ihre aktive Unterstützung regelmäßig zum Gelingen des internationalen Hartgesteinsymposiums sowie zum Ankauf der Kunstwerke durch die Stadt bei.

Künstlerischer Wettbewerb "Marktbrunnen" 1997

Der Markt ist der Schauplatz des öffentlichen Lebens einer Stadt. 1994 begann die umfassende Sanierung des Angermünder Marktes, die auch die Neugestaltung des Marktbrunnens zum Ziel hatte.
Für die Gestaltung des Marktbrunnens lobte die Stadt 1997 einen künnstlerischen Wettbewerb aus, an dem 5 namhafte Künstler der Uckermark beteiligt wurden. Christian Uhlig, damals noch in Stegelitz zu Hause, gewann den Wettbewerb.
Seine Brunnenanlage besteht aus 6 Einzelobjekten. Drei kleine Plastiken, ein in der Ofenecke liegende Katze, die ihre Mäuse zählt, ein vergessener Werkzeugkasten und ein Fischbrett, an den Hauptzugängen leiten die Brunnenanlage ein. Das Zentrum bilden ein alter Kahn aus dessen löchrigen Seitenwänden Wasser fließt und ein Mann und eine Frau, die sich mit erstauntem Blick auf dem Markt umschauen. Aus Gegenständen, die sie unter dem Arm tragen, sprudelt Wasser. Der Brunnen erzählt dem, der sich darauf einlässt, mit viel Humor Geschichten über das Leben in einer Kleinstadt wie Angermünde.

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Aktuelle Bekanntmachungen und Mitteilungen der Stadt Angermünde finden Sie unter Bürgerservice - Bekanntmachungen. 
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